In wenigen Wochen erscheint das Buch Rote Bergsteiger auf tschechisch - Rudí Horolezci! Wir freuen uns darüber wirklich über die Maßen, denn die Geschichte ist so eng mit der Grenzregion verbunden.
Heute waren wir zu diesem Anlass mit dem Autor des Buches und Bergsporthistoriker Joachim Schindler rund um Hřensko wandern.
Děkuji!
Bald informieren wir euch über den Veröffentlichungstermin des Buches 👀
Wir bedanken uns herzlich bei der Bibliothek Děčín, mit der wir für dieses Vorhaben kooperieren und die wir heute endlich persönlich kennenlernen durften.
Großes Danke auch an den tschechisch-deutschen Zukunftsfonds, ohne den dieses Projekt so nicht möglich wäre.




Parallel zur Ausstellung „Spurensuche. Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ (September 2026 bis Februar 2027) im StadtMuseum Pirna zeigen wir in der K²-Kulturkiste ab dem 10. September die Schau „Jüdische Geschichte in Kunst und Kultur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“. Als Weiterentwicklung des bisherigen Ausstellungsprojekts rückt sie das künstlerische Schaffen von Jüdinnen und Juden im Landkreis in den Mittelpunkt. Auf den Ausstellungstafeln werden die Lebenswege von Julie Hanusch, Käthe Mickwausch, Albert G. Hess, Max Zimmering und Rose Scooler thematisiert. Sie malten, verfassten Gedichte oder Romane, spielten Musik und komponierten. Die Ausstellung in der K²-Kulturkiste stammt von 2024 und ist eine Erweiterung zum Thema jüdisches Leben in Pirna und der Sächsischen Schweiz.
Zugänglich ist die Ausstellung jeden Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr und nach Absprache.
Im Rahmen unseres Projekts "Verborgene Stationen - Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz" haben wir am 8. Mai am Bahnhof in Königstein ein Gedenkzeichen für die im KZ-Außenlager Königstein inhaftierten Häftlinge eingeweiht. Im KZ-Außenlager Königstein waren etwa 1.000 Häftlinge eingesperrt und mussten bei der Niederen Kirchleite Zwangsarbeit in den Untertageverlagerungen der Mineralölindustrie leisten.
Mit dem Gedenkzeichen erinnern wir an diese Häftlinge. Auf der Projektwebseite von MemoRails ist der aktuelle Forschungsstand dazu nachzulesen mit Luftbildaufnahmen, Fotos und Zitaten von ehemaligen Häftlingen.
Weiterlesen: Gedenkzeicheneinweihung zum KZ-Außenlager Königstein
Das StadtMuseum Pirna zeigt in Kooperation mit dem AKuBiZ e. V. von September bis Dezember 2026 die Ausstellung „Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“. Im Rahmen des Projekts, das Teil des Programms „TACHELES: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ ist, werden die Besucher*innen auf eine historische Reise durch die jüdische Geschichte der Stadt und des Landkreises geführt.
Die Ausstellung bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum jüdischen Leben in Pirna und der Region. Der Fokus liegt auf allgemeinen Entwicklungen, wie dem Wandel der jüdischer Bevölkerungszahlen in Pirna/im Landkreis, der Präsentation ausgewählter Biografien und konkreten Ereignissen, wie zum Beispiel der Einführung des jüdischen Religionsunterrichts in Pirna.
Weiterlesen: Neue Ausstellung zu jüdischem Leben im StadtMuseum Pirna im September
Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Geschichte von Widerstand und Verfolgung in der Region. Schon sehr zeitig spielte die Familie Hering dabei für uns eine Rolle: mit Martin Hering, als engagiertes Mitglied der Arbeiterbewegung und Ortsvorsteher der KPD in Struppen, der im November 1933 im KZ Hohnstein ermordet wurde, Arno Hering, der im Widerstand aktiv war und in Spanien für die internationalen Brigaden gekämpft hat und Roland Hering als wichtiger Zweitzeuge, Begleiter und Unterstützer.
Weiterlesen: 40. Todestag von Arno Hering (11.11.1907 – 13.05.1986)
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache