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Neue Projekte gestartet! Projekt: 35 Jahre Mauerfall – Jüdisches Leben in der DDR und rechte Gewalt in den sogenannten (Nach)Wendejahren in Pirna und Umgebung.

Anlässlich der 35. Jährung des Endes der DDR nehmen wir in den Blick, wofür es bisher in unserer Region wenig öffentliches Bewusstsein gibt.

Wir setzen zeitlich am Ende der nationalsozialistischen Diktatur 1945 an und wollen die Perspektiven auf das Leben und die Erfahrungen der Juden und Jüdinnen sichtbar machen, die nach den Verfolgungen und dem Exil in die DDR zurückkehrten. Dazu gehört das Aufzeigen antisemitischer Kontinuitäten, die Reflektion des Umgangs mit der Shoah und dem Nationalsozialismus innerhalb der DDR sowie den Hoffnungen jüdischer Menschen auf eine sozialistische Gesellschaft.

Der zweite Themenbereich knüpft an die verankerten rassistischen und antisemitischen Ideologien und Ressentiments an, die in der DDR fortbestanden und auch heute noch wirken. Als sogenannte Baseballschlägerjahre fanden besonders die gewaltsamen rassistischen Ausschreitungen ihre Thematisierung in der Öffentlichkeit. Die Perspektive auf die Erfahrungen von nicht-rechten Jugendlichen und als nicht-weiß markierten Personen wurde breit dargestellt. Das Projekt möchte die Lücke der Auseinandersetzung für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge schließen.

Alle Termine im Rahmen des Projektes geben wir auf unserer Webseite bekannt.

Gefördert durch Partnerschaften für Demokratie, Land in Sicht e.V. und die Amadeo Antonio Stiftung.

Projekt: Demokratie und ihre Gefahren im Gestern und Heute

Das Projekt richtet seinen Fokus auf die Geschichte und Aktualität der Demokratie in Deutschland und auf der Welt. Anlass sind die besorgniserregenden rechten Tendenzen und die bevorstehenden Wahlen u.a. in Sachsen. Die Befürchtung, die AfD könnte zunehmend Wahlerfolge erzielen, ist in Pirna bereits wahr geworden.

Immer wieder erreichen uns Meldungen von geschichtsrevisionistischen Ansichten an Schulen und an Orten der Erinnerung. Eine Auseinandersetzung mit Geschichte legt den Grundstein für die aktive Beteiligung am Abbau menschenfeindlicher Meinungen.

Wir möchten insbesondere junge Menschen und Erstwähler*innen erreichen und planen umfangreiche Angebote speziell für diese Zielgruppe, bei denen ihnen ein differenzierter und reflektierter Vergleich von historischen und aktuellen demokratischen Bewegungen und den sie gefährdenden Entwicklungen ermöglicht wird. Die jungen Menschen sollen in einwöchigen Angeboten in den Ferien die Möglichkeit erhalten, sich intensiv mit den Parallelen und Unterschieden zu befassen.

Neben den Angeboten speziell an Jugendliche gerichtet werden im Projekt auch Vorträge mit Diskussionen und Workshops für die breite Öffentlichkeit angeboten.

Alle Termine im Rahmen des Projektes geben wir auf unserer Webseite bekannt.

Gefördert durch das Landesprogramm Weltoffenes Sachsen.


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