Rechtsextreme haben im sächsischen Mittweida einer 17-Jährigen ein Hakenkreuz in die Haut geritzt. Die junge Frau erlitte eine fünf Zentimeter große Schnittverletzung im Hüftbereich, wie die Polizei am 23. November 2007 laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP miteilte. Anschließend versuchten die vier jungen Männer, ihr eine SS-Zeichen in die Wange zu ritzen, scheiterten jedoch an der Gegenwehr des Opfers, dass schließlich flüchten konnte. Die junge Frau war zuvor einer sechsjährigen Spätaussiedlerin zu Hilfe gekommen, die von den Rechtsextremen herumgeschubst worden war und laut weinte.
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Über 2000 AntifaschistInnen bescherten den angereisten Nazis, darunter auch Nationalisten aus Deutschland, einen rabenschwarzen Tag. Nicht nur die Tatsache, dass die Nazis ihren geplanten -und verbotenen- Aufmarsch durch das ehemalige jüdische Viertel in Prag nicht durchführen konnten, sondern auch etliche davongetragene Verletzungen, dürften auf die Stimmung unter den NS-Verherrlichern gedrückt haben.
Kommentar zum Text „Verlorener Pfad – zerrissenes Band“ in „Hier&Jetzt“ Nr. 8 (Herbst 2007) von Gerry Hofmann. Alle kursiv und in Anführungsstriche gesetzten Stellen aus dem Originaltext.
Weiterlesen: Den Pfad wiedergefunden: Antisemitismus „hier und jetzt“.
Für die Notwendigkeit einer israelsolidarischen Position für einen emanzipatorischen Antifaschismus
von Anna Lukowá
Magdeburg. 27.06.2007. Am Abend diese Tages sollte im „Eine-Welt-Haus“ die dritte Veranstaltung in der Reihe gegen Antisemitismus, mit dem Titel: „Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel “, durchgeführt werden.
Bevor die Vorträge jedoch beginnen konnten, griffen Personen aus dem Umfeld der „Gruppe Internationale Solidarität Magdeburg“, der „Autonomen Antifa Magdeburg“, der „Frauengruppe Magdeburg“, sowie eine Person aus dem Umfeld der „Antinationalen Neuköllner Antifa (A.N.N.A.)“ und der „FAU-Berlin“ den vom Antifa-Infoportal Magdeburg und dem Stura der Universität Magdeburg organisierten Vortrag um etwa 19 Uhr an.
Die 15 Angreifer_innen (teilweise vermummt) beschimpften die 60 bis 70 Teilnehmer_innen, bevor sie dazu übergingen, Türen und Scheiben des Raumes zu demolieren. Dabei spaltete sich die Hauptgruppe, und einige Personen versuchten, sich am Hintereingang des Gebäudes mit Tritten und Schlägen Zugang zu den Räumen zu verschaffen.
Sebnitz - die Grenzstadt - war lange als Nazihochburg bekannt, doch seit einiger Zeit berichten die Medien nur noch selten darüber. Aber wie ist die Situation im Moment? Die alternative Jungendinitiative „JUMAWA“ scheint von der Bildfläche verschwunden zu sein und das Jugendhaus „Scholl-Heim“ wurde offiziell umbenannt.
Vor wenigen Tagen berichtete der Pirnaer NPD-Jugendverband „Junge Nationaldemokraten“ über einen Übergriff in Sebnitz. Die Darstellung des ehemaligen SSS-Mitgliedes Thomas Rackow unterscheidet sich dabei allerdings gewohnter Maßen von der Realität. Offensichtlich waren „Nationale“ (bei Rackow waren es „Bewohner des Marktes“ - diese veröffentlichen dann zufällig auf der Internet-Seite der JN-Sachsen?!) auf der Jagd nach vermeintlichen „Linken“, die sie in vier Jugendlichen fanden, welche sie der ehemaligen JUMAWA zurechneten. Bereits vor Jahren hetzte die NPD-Kreistagsfraktion in der Sächsischen Schweiz gegen diese Gruppe. Immer wieder kam es danach zu Übergriffen von Nazis.
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache