Im Juni 2008 reisten Mitglieder und FreundInnen des AKuBiZ e.V. zum Geschichtskongress nach Mora d´Ebre in Spanien. Dort hörten über 400 Gäste Vorträge zum 70. Jahrestag der Ebro-Schlacht, einer der größten Schlachten während des Spanischen Bürgerkriegs.
Nun bringt der Verein dazu eine Broschüre mit dem Namen „en la plaza de mi pueblo“ heraus. Der Name ist in Anlehnung an ein bekanntes spanisches Lied verwendet. In der Broschüre erzählen die Reisenden ihre Erlebnisse und geben Informationen zu den Geschehnissen in Spanien. Weiterhin gibt es darin Gastbeiträge von Harald Wittstock (KFSR e.V.) und Dr. Artur Pech (Historiker). Kostenlos kann sie über den Verein bezogen werden. Entweder per Post oder im Büro auf der Gartenstrasse 37 in Pirna.
Damit erscheint die fünfte Veröffentlichung des Vereins. Der Comic "Jetzt reichts in Sachsnitz!" und die Broschüre "per la liberta" sind bereits vergriffen.
Nun sitze ich hier, die dampfenden Füße auf den Hocker gelegt und versuche den Tag Revue passieren zu lassen. Nichts sollte sich für uns besser anbieten, als eine Wanderung zum Jahresabschluss. Wir, das waren 8 1/2 FreundInnen des AKuBiZ e.V.
Mit der üblichen Verspätung - wie immer will es niemand gewesen sein - ging es los. Von Graupa starteten wir nach Jessen und weiter nach Liebethal. Im Klettergarten konnten wir dann sogar schon die ersten Bergsteiger bewundern, die offenbar ihre Weihnachtssünden abtrainieren wollten.
Dann ging es durch den Liebethaler-Grund - bis hin zum Denkmal von Hitlers-Lieblingskomponisten Richard Wagner. Den Grund verließen wir dann und liefen durch das kleine Dorf Mühlsdorf, vorbei am Koordinatenpunkt und dann über die Försterbrücke auf die andere Seite der Wesenitz.
Später konnten wir vom Feld aus einen Blick auf das im Nebel liegende Lohmen werfen. Durch Oberlohmen gelangten wir dann wieder in einen Grund - diesmal aber in Uttewalde. Und dort konnten wir dann im Restaurant "Waldidylle" unseren Hunger stillen. Die es sich leisten konnten, nahmen dann auch gleich die Gans mit Klößen und Rotkraut.
Das letzte Stück war dann nur noch der Weg bis Stadt Wehlen, bevor wir zum Abschluss noch einmal richtig bergauf nach Dorf Wehlen laufen mussten, um zu unseren Autos zu kommen. Die gelaufenen 20 Kilometer fühlten sich etwas länger an, aber waren ein guter Einstieg in das nächste Jahr, in dem wieder eine Mehrtageswanderung zur Geschichte der Roten Bergsteiger und die Sentieri Partigani anstehen. Bis zum nächsten Training...
Ein Jahr geht zu Ende, dass ähnlich lang war, wie die letzten Jahre. Seit 2001 ist unser Verein nun aktiv, aber in diesem Jahr gab es eine besondere Neuerung. Die Bundestagsabgeordnete Monika Knoche und der Landtagsabgeordnete Falk Neubert schenkten dem AKuBiZ im Frühjahr einen eigenen Vereinsbus. Seit der Spende sind wir nun mobiler geworden. Wir möchten uns bei den beiden Abgeordneten der LINKEN bedanken, aber auch berichten, zu welchen Zwecken der Kleinbus genutzt wurde.
Weiterlesen: Ohne Hilfe geht es nicht bzw. mit Hilfe geht es besser
In den Jahren 2007 und 2008 initiierten wir das Bündnis "Nazis blockieren!", dem sich in beiden Jahren über 90 Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen anschlossen. Gemeinsam hatten wir das Ziel formuliert, die jeweiligen Nazidemonstrationen in Dresden um den 13. Februar effektiv zu behindern, wenn es geht zu blockieren.
Am Montag, 10. November, findet ab 19:00 Uhr die Veröffentlichung des neuesten Buches aus dem Goldenbogen-Verlag statt; im Kapitelsaal des Stadtmuseums Pirna (Klosterhof 2).
Die Geschichte Esra Jurmanns, eines Sohnes Pirnaer jüdischer Geschäftsinhaber, sein Leben im Nationalsozialismus und der Leidensweg seiner Familie in der Nazidiktatur Deutschlands wurde von Jurmannn selbst niedergeschrieben. Am Abend der Buchpremiere sind neben Grußworten von der Stadt Pirna, Hugo Jensch und Dr. Goldenbogen einmalige Tondokumente von Esra Jurmann zu hören. Passagen des Buches werden vom Dresdner Schauspieler Jochen Kretschmar (u. a. Dresdner Staatsschauspiel) gelesen. Im Anschluss sind die ersten Ausgaben des Werks zu erhalten. 400 Exemplare werden danach als Klassensätze in der Region Sächsische Schweiz an Schulen verteilt. Durch die Veröffentlichung des Buches wird ein wichtiger Abschnitt der Geschichte unserer Region dargestellt und an einem konkreten Schicksal gespiegelt. Die Veranstaltung schafft den regionalen Bezug im Rahmen des Gedenkens des 75. Jahrestages der Machtübergabe an den Hitlerfaschismus und den 70. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938.
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache