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Pressemitteilung des soziokulturellen Vereins "Roter-Weg e.V.i.G."

Abgebrannter Eingangsbereich des soziokulturellen Vereins in FreibergFreiberg. In der Nacht vom 20. zum 21. März 2010 verübten bisher noch unbekannte Täter_innen einen Brandanschlag auf das Haus am Roten Weg 43 in Freiberg und stahlen zwei Büroschilder der Partei "DIE LINKE".

In dem Haus befinden sich unter anderem das Bürgerbüro der MdL Dr. Jana Pinka, das Büro der Fraktion "Die Linke" im Landkreis Mittelsachsen, die Redaktion der Zeitschrift "FreibÄrger" sowie die Räumlichkeiten des sich in Gründung befindenden soziokulturellen Vereins "Roter-Weg e.V.". Bei dem Anschlag ist der komplette Eingangsbereich des Hauses ausgebrannt und es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Bereits vor zwei Wochen hatten Unbekannte die Scheiben im Eingangsbereich eingeworfen. Außerdem klebten schon mehrfach neonazistische Aufkleber an den Briefkästen, mit Aufschriften wie: "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen". Erst vor zwei Tagen hatten Nazis mehrere hundert Aufkleber des neonazistischen "Resiststore" Versand in der Freiberger Innenstadt verklebt. Wir gehen daher von einem politisch motivierten Hintergrund aus und vermuten Neonazis als Täter_innen.

Mehr unter: http://de.indymedia.org/2010/03/276371.shtml

Drei Monate nach dem Brandanschlag auf das Auto des LINKEN Kreisgeschäftsführers Lutz Richter, gibt es erneut Drohungen gegen ihn. In der Nacht von 20. auf den 21. Mai beschmierten rechte Täter das Wohnhaus seiner Mutter in Lohmen, sowie das Wohnhaus der Mutter seiner Lebensgefährtin in Pirna-Copitz.
"Wir haben Namen und Adressen! Lutz Richter" steht nun an den Häusern in großen Buchstaben. Da die richtige Adresse von Lutz Richter seit Langem bekannt ist, muss davon ausgegangen werden, dass die Bedrohung im familiären Umfeld gesprüht wurde, um genau da Angst zu erzeugen. Dies ist Bestandteil des nazistischen Konzeptes der „national befreiten Zonen“ – also Angstzonen.
Lutz Richter sagt zu dem Vorfall: "Neonazis der Region versuchen die eigene Szene neu zu organisieren. Gezielte Übergriffe, Anschläge und Sachbeschädigungen sind integraler Bestandteil rechter Gruppen. Es kommt nun darauf an konsequent weiter gegen diese Ideologie und ihre Protagonisten weiterzuarbeiten. Vor wenigen Tagen jährte sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum 65. Mal. Wir, als Gesellschaft, sind verpflichtet nicht nur daran zu erinnern, sondern auch dafür zu sorgen, dass sich so etwas niemals wiederholen kann. Dazu gehört auch das Eintreten gegen Neonazis und rechter Ideologie."

Seit 12 Jahren organisiert die Jugendorganisation der heutigen LINKEN ein Pfingstcamp. Dieses findet nun schon traditionell im tschechischen Dörfchen Srbska Kamenice statt und wurde dieses Jahr von rund 400 Gästen besucht.
Neben Diskussionen zu parteipolitischen Themen der LINKEN gab es Workshops, Seminare und Vorträge. AKuBiZ e.V. und andere antifaschistische Initiativen kümmern sich dabei um die Veranstaltungen im so genannten "Antifa-Zelt". Außerdem gab es, gemeinsam mit dem Dresdener Buchladen "König Kurt" und dem Lausitzer "Autonomal-Versand" Infostände im Chill-Out-Zelt. Dort konnten Bücher, T-Shirts oder CDs erworben werden.

Vielen Menschen ist nicht bekannt, unter welchen Bedingungen die etwa 159 Asylsuchenden aus dem Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge im Wohnheim in Langburkersdorf leben müssen und welche Schwierigkeiten ihnen im täglichen Leben begegnen. Für Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft sind viele Dinge selbstverständlich - Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und deutsche Staatsbürgerschaft leben in ständiger Angst, abgeschoben zu werden und stehen vor vielen Problemen, die Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft nicht kennen.

Wir laden Sie ein, zu unserer Podiumsdiskussion

am 25.06.2010 um 19.30 Uhr

in der OASE auf der Schloßstraße 6 in Pirna

zum Thema "Wie viel Würde braucht der Mensch - die Situation Asylsuchender in unserem Landkreis"!

Am 17. Juli findet in Rathmannsdorf, bei Bad Schandau in Mitten der Sächsischen Schweiz ein Konzert der Deutschpunkband „Dritte Wahl“ und der alternativen Sebnitzer Band „Iowa Cryes“ statt.

17.07. ab 18 Uhr am Sebnitzbach 6 in Rathmannsdorf (mehr Infos hier)

Love music – hate fascism!

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