Überlegungen zum Antifaschismus in der sächsischen Linkspartei
Update 18.08.2009 - Pressemitteilung des AKuBiZ e.V. vom 16.08.2009
NPD-Spielmobil bringt Spass in den Landkreis. Ihre Abschluss-Tour starteten die roten Feuerwehren der NPD in Heidenau. Auf dem Bahnhofsvorplatz fanden sich - außer einer Reihe GegendemonstrantInnen niemand ein. Laaaangweilig! Das merkte selbst die NPD und brach nach weniger als einer Stunde ab - zum Essen in den Heidenauer REAL-Markt.
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Nach den Pleiten in Heidenau und Pirna (Sächsische Schweiz/Osterzgebirge) war die Abschluss-Tour der NPD-Sachsen heute zu Gast in Dresden. Mit leichter Verspätung traf das "Flaggschiff D", begleitet vom "Apfelmobil" auf dem Postplatz ein.
Dort folgten GegendemonstrantInnen einem Aufruf zum "Abgeordnetenwatch". Alle demokratischen Parteien waren aufgefordert ihre Aktivität gegen Nazis zu zeigen. SPD, GRÜNE, LINKE, PIRATENPARTEI, FREIE WÄHLER und die FDP waren gekommen. Ein Transparent stellte die Frage nach der Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Die war aber nicht zu sehen, genauso wenig wie ihre Partei. Die CDU hatte im Gegensatz zu Heidenau und Pirna, ihren Wahlstand in weiter Entfernung zur Kundgebung aufgebaut.
“Für junge Menschen ist es heute sehr schwer, zu begreifen, wie das alles gewesen ist. Wenn die Erinnerung nicht bleibt, dann kann sich alles wiederholen. Und je mehr man sich erinnert und weiß, desto größer die Chance, dass es sich nicht wiederholt. Der Mensch ist schlecht.”
Das Zitat ist aus einem lesenswerten Interview mit der Wochenzeitung “Die Zeit” anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs vor wenigen Wochen.
Am 02.10.2009 verstarb mit Marek Edelmann in Polen einer der letzten Überlebenden des Aufstandes im Ghetto von Warschau.
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