Chronik rechter Aktivitäten

Rechte Aktivitäten melden

Newsletter abonnieren

Spende für die K²-Kulturkiste

Ihr habt von der NPD die Schulhof-CD bekommen und wollt den Mist wieder los werden? Kein Problem! Wir tauschen Euch die Schulhof-CD gegen eine hochwertige Musik-CD von guten, demokratischen Bands um!

Heute fand wieder einmal eine Aktion gegen rechte Ideologien statt. An der Dresdener Brücke "Blaues Wunder" trafen sich die Mitglieder verschiedener Parteien und Initiativen um für ein tolerantes Miteinander zu werben. Dabei ging es vor allem um die bevorstehenden Bundestagswahlen und die Verhinderung eines erneuten NPD-Erfolges. Die NPD will für die am 07.09.2005 verstorbene Kandidatin Kerstin Lorenz den ehemaligen Vorsitzenden der "Republikaner", Franz Schönhuber*, aufstellen.

Kurz vor der Bundestagswahl erschien eine Broschüre über Nazis in den Parlamenten. Die Broschüre stellt eine zusammenfassende Analyse der Aktivitäten der NPD im sächsischen Landtag und des Nationalen Bündnis im Dresdner Stadtrat dar. Ziel der Broschüre ist es, interessierte WählerInnen über die sächsischen Neonazi – Parteien und die gesellschaftliche Gefahr, welche von diesen ausgeht, zu informieren. Das Internetprojekt NiP („Nazis im Parlament“) berichtet unter http://nip.systemli.org seit einem Jahr ausführlich über das parlamentarische Agieren der Neonazis in Sachsen. Diese kritische Dokumentation soll verhindern, dass die Anwesenheit von Neonazis in den sächsischen Parlamenten als Normalität wahrgenommen wird.

"Ich habe euch nicht vergessen." - Am 31. Dezember 1908 wird Simon Wiesenthal in Buczacz (heute Ukraine, damals Österreich-Ungarn) geboren und arbeitete vor Beginn des 2. Weltkrieges als Architekt, nachdem er dies an der Prager Universität studiert hatte. Nach dem Simon Wiesenthal nur knapp der Erschießung entkommen konnte, verbrachte er eine Zeit in einem Konzentrationslager bei Lwow (Ukraine). Von dort gelang Simon Wiesenthal die Flucht.

Die Wahl ist zu Ende - jedenfalls im Landkreis! Was bleibt?

Wie zu jeder Wahl holt Klaus Brähmig sein Direktmandat, auch wenn er an Stimmen verliert. Ob dies an seinen nichtvorhandenen Berührungsängsten zur extremen Rechten lag bleibt aber unklar. Zuletzt fiel Brähmig auf, als er gemeinsam mit dem Direktkandidaten der NPD bei einer CDU-Veranstaltung in Reinhardtsdorf-Schöna die Nationalhymne sang. Ja, was ist mit der NPD? Auf Bundesebene spielte sie natürlich kaum eine Rolle. 1,6% der Stimmen fielen auf die NPD – 2002 waren es noch 0,45%. Das bedeutet eine Verdreifachung der Stimmen und die NPD kann jetzt mit jährlich rund 500.000 € Wahlkampfkostenerstattung rechnen.

Zum Seitenanfang
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.