Vom 05.-07. August 2011 fand im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal ein Treffen mit ehemaligen KZ-Häftlingen statt. Bereits seit 2004 ist unser Verein Partner des IBZ und des Maximilian-Kolbe-Werks bei den Treffen in Ostritz.
In diesem Jahr kamen die 12 Zeitzeug_innen, darunter drei jüdische Menschen, aus Polen. Sie haben verschiedene Ghettos und Konzentrationslager u.a. Mauthausen und Auschwitz überlebt. Wir hatten die Möglichkeit, mit den Menschen über ihre Erlebnisse während der Nazizeit zu sprechen. Die meisten kamen als Kinder, gemeinsam mit Geschwistern und Eltern, von denen sie unmittelbar nach dem Eintreffen im Lager getrennt wurden, in die KZs. Sie erlebten den Tod von Mithäftlingen, Hunger, Seuchen und Zwangsarbeit und verloren Familienmitglieder. Alfons Ruszkowski berichtete, dass er gemeinsam mit seinen Geschwistern und der Mutter in das KZ Potulice kam. Nach der Befreiung des Konzentrationslagers wurde er von einer polnischen Familie adoptiert. Erst 12 Jahre nach Kriegsende fand er seine Geschwister wieder.
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Veranstaltungsankündigung: Theresienstädter Konzertabend
Fair Play Pokal geht nach Dresden
von Anna Lukowá
»Die Zaunfahnenkultur in Dresden ist deutschlandweit einzigartig. Jeder einzelne Besitzer ist stolz auf seine Fahne und möchte sie im Stadion präsentieren« schreibt es die Fan-Gemeinschaft „Ultras Dynamo“ im hauseigenen „Zentralorgan“ (1) in Vorbereitung auf das Drittligaspiel SG Dynamo Dresden gegen den Rivalen FC Rot Weiß Erfurt am siebten April. Wie stolz der Fan aus dem Elbtal auf seine Zaunfahne ist konnte zwei Tage später auch im Ostseestadion, der Heimat des FC Hansa Rostock, in vollster Blüte bewundert werden. Neben den für Ostderbys typischen Ausschreitungen vor und nach dem Spiel nebst archaischen Männergebärden, prangerte am Zaun des Dynamo Dresden-Gästeblocks zur Schmähung der gegnerischen Mannschaft ein mannsgroßer Lappen mit einer Kombination aus „Ghostbusters“-Logo, FC Hansa Trikot und antisemitischer Karikatur eines chassidischen Juden in bester „Der Stürmer“-Tradition (Siehe Abbildung). Einzelne Blogger berichten am Tag darauf, dass die Szenerie zusätzlich mit „Hansa Jude Jude Jude“-Rufen bekräftigt wurde (2).
Annahme verweigert - das AKuBIZ Pirna e.V. lehnt Sächsischen Demokratiepreis ab
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache