Opferberatungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt legen Jahresstatistik vor.
Die Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. erhielt im Jahr 2010 von 239 Angriffen Kenntnis. 396 Menschen waren davon direkt betroffen. Die Beratungsstellen zählen ausschließlich Gewaltdelikte, keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte.
Im Vergleich zum Vorjahr (263 Angriffe im Jahr 2009) ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Opferberatung sieht dennoch keinerlei Anlass zur Entwarnung.
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Das linke Wohn- und Kulturprojekt RM16 sagt aufgrund des skandalösen Verhaltens der Polizei am vergangenen Samstag eine Begehung seiner Räumlichkeiten ab. Es war eine Begehung des Objektes durch Beamte der Soko Rex im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dem Brandanschlag auf die RM16 im August vergangenen Jahres geplant.
„Vergessene Erinnerung" - unter diesem Motto gedachten am 16.02.2011 Vertreter_innen unseres Vereins gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, dem Hatikva e.V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Kulturbüro Sachsen e.V., der RAA-Opferberatung sowie Stadt- und Landespolitiker_innen der GRÜNEN, der SPD und der LINKEN der Ermordung von Dresdner Jüdinnen und Juden. Über 100 Menschen fanden sich am Schlesischen Platz vor dem Neustädter Bahnhof, dem Ort, der Ausgangspunkt und Zwischenstation für die Deportationen nach Auschwitz-Birkenau und in andere Konzentrationslager der Nationalsozialisten war, ein.
Mehr als 130.000 Euro hat der ehemalige Führer der 1980 als verfassungsfeindlich verbotenen Wehrsportgruppe Hoffmann in den Jahren 2005 – 2007 als Fördermittel des Freistaates Sachsen erhalten. Das ergab jetzt eine Kleine Anfrage der Grimmaer Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (LINKE). Der 1984 zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten u.a. wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz verurteilte Karl-Heinz Hoffmann hatte das Geld im Rahmen der Pflege und Erhaltung von Kulturdenkmalen für das Rittergut Sahlis erhalten.
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Erfolgreicher Aktionstag gegen die Extremismusklausel
Die Initiatoren des bundesweiten „Aktionstages für Demokratie – gegen Misstrauen und Bekenntniszwang“ zeigen sich erfreut über die große Resonanz.
„Rund 1000 Organisationen und Einzelpersonen beteiligten sich mittels sozialer Netzwerke, Protestschreiben und Pressemitteilungen am Protest gegen die ‚Bespitzelungsklausel‘ des Bundesfamilienministeriums“, fasst Heike Kleffner von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. zusammen. Sie forderten Familienministerin Schröder und die Bundeskanzlerin Merkel auf, den umstrittenen Passus zurückzunehmen.
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache