Am 06. Mai fanden in Freiberg und in weiteren Städten Deutschlands Aktionen gegen in Italien als Mörder verurteilte Männer statt. Diese sind beteiligt gewesen, an der Ermordung von 560 italienischen Zivilisten. In Freiberg gab es einen Infotisch, Diskussionen und eine Unterschriftenaktion. Bei dieser kamen über 130 Unterschriften zusammen. Die Aktion wurde von etwa 40 Antifaschist_innen unterstützt. In über 250 Dörfern in Italien wurden während des zweiten Weltkrieges Zivilisten von Deutschen und faschistischen Milizen ermordet. Das größte Massaker fand in Marzabotto bei Bologna statt - dort wurden über 700 Kinder, Frauen und alte Männer hingerichtet. Ein anderes Massaker ist nun Anlass für eine bundesweite Protestaktion.
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Die Modemarke “Thor Steinar” aus Brandenburg vertreibt in ihrer aktuellen Kollektion eine Kapuzenjacke mit dem Titel “No Inquisition”. Das Rückenmotiv dieser Kapuzenjacke ist mit einem Bild versehen, auf dem ein Adler mit seinen Klauen einen “christlichen Fisch” greift. Dieses Motiv hat sich die neonazistische Vereinigung “Die Artgemeinschaft - Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.” im Januar 2003 durch ihren Vorsitzenden, den Neonazi-Kader Jürgen Rieger, als Bildmarke 30238105.8 beim Deutschen Patent - und Markenamt sichern lassen.
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Am Sonntag, den 16. April 2006, wurde in Potsdam ein Mann äthiopischer Herkunft von Nazis angegriffen, verprügelt und dabei so schwer verletzt, dass davon auszugehen ist, dass die Angreifer den Tod des Mannes in Kauf nahmen. Der 37-jährige Ernyas M. war an einer Straßenbahnhaltestelle, als er beschimpft wurden war. "Scheiß Nigger" brüllten seine Angreifer, bevor sie ihn mit Schlägen und Tritten so schwer verletzten, dass er in ein künstliches Koma versetzt werden musste, da ihm massive Schädel- und Knochenverletzungen, darunter eine Vielzahl von Rippenbrüchen, zugefügt wurden.
Zwei Antira-Demos in Dresden "Das bisschen Totschlag..."[/b] Gegen 16 Uhr sammelten sich heute ca. 200 Antifaschist_innen am Altmarkt-Center in Dresden um gemeinsam zum 15. Jahrestag des rassistischen Mordes an Jorge Gomondai* zu gedenken und ein Zeichen gegen Rassismus und die Ignoranz gegenüber dem Nazimord vor 15 Jahren in Dresden zu setzen. Nach anfänglichem Stress durch die Ordnungsbehörden, die eingeteilten Ordner_innen passten ihnen immer wieder nicht, da sie in, anscheinend illegal geführten Dateien als sogenannte "Linksextremisten" geführt wurden**, konnte die Demonstration beginnen.
Weiterlesen: Gomondai-Gedenkdemonstration am 06. April 2006 in Dresden
Veranstaltung am Freitag, den 7. April, um 20 Uhr im Stadtteilhaus Äußere Neustadt (Ecke Priesnitzstraße/Louisenstraße)
Unheilige Allianzen
Zunehmend gewinnt eine Mischung aus Nazi-Satanisten und völkischen Germanophilen im Black Metal an Bedeutung. In einem nicht unerheblichen Teil der Szene sind die Verbindungen ins neonazistische Lager fliessend. Auch in Sachsen sind Protagonisten dieser Szene aktiv. Sie veranstalten Konzerte, betreiben Labels und Versände. In einer Szene, in der die Verherrlichung von Mord und Krieg die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt, das Heidentum als ein "natürlicher" Ausdruck des germanischen Volkes gilt und misanthropische Schimären die Vorstellungen eines sozialen Miteinanders verdrängen, müssen sich Rechte im Black Metal nicht verstecken. Ganz offen werden Nationalsozialismus und Shoah glorifiziert, wird die Vernichtung alles Schwachen propagiert und die Rasse zur Grundlage des Denkens und Handeln erklärt. Über den engen Rand des "NS-Black-Metal" hinaus gehören dabei Rassismus und Antisemitismus schon längst zum guten Ton der Szene. Die Autoren des Buches "Unheilige Allianzen" Christian Dornbusch und Hans-Peter Killguss sprechen über "national socialist black metal". eine Veranstaltung von a.l.i.a.s. dresden, AKuBiZ Pirna und DGB Jugend Sachsen
Neonazis and NSBM's will have to stay out.
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache