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Spende für die K²-Kulturkiste

allein unter deutschenTuvia Tenenbom musste den Titel seines Buches ändern. Eigentlich sollte es unter dem Namen "Ich bin Deutschland" im Rohwolt-Verlag erscheinen - doch der Verlag löste den Vertrag nach juristischen Bedenken auf. Auf seiner Reise traf der in Jerusalem geborene Journalist viele Menschen. Einige suchte er bewusst auf - wie Helmut Schmidt -  andere trifft er eher zufällig.

Unter seinen Reisezielen war auch der "Club 88" in Neumünster: ein, wie der Name vermuten lässt, Nazitreff.  Er gibt sich als amerikanischer Computer-Experte mit deutschen Wurzeln aus und hört die krassesten antisemitischen Parolen. Dort verkehrt auch der ehemalige NPD-Landesvorsitzende Peter Borchert.

Nicht lange fackeln! Dresden 2013Im Vorfeld des 13. Februar 2013 lässt der Freistatt Sachsen die Muskeln spielen. Am 16. Januar 2013 wurde ein Berliner Antifaschist in Dresden zu einem Jahr und 10 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Der 36jährige soll nach Einschätzung des Amtsgerichts am 19. Februar 2011 mit einem Megafon Demonstrierende aufgewiegelt und sie zum Durchbrechen einer Polizeisperre aufgefordert haben. »Irgendwann hat die Bevölkerung in Dresden es mal satt« begann der Richter Hans-Joachim Hlava seine Urteilsbegründung und meinte nicht den Naziaufmarsch.

Das Grundrechtekomitee kritisierte das Urteil scharf. In ihrer Pressemitteilung heißt es dazu: "Nur weil der nicht vorbestrafte Angeklagte von seinem grundlegenden Recht, vor Gericht zu schweigen, Gebrauch machte, kam der Richter zu „keiner günstigen Sozialprognose“ und setzte die Strafe daher nicht zur Bewährung aus."

Ausstellungstafel BonnewitzDie Spenden der Besucher_innen ermöglichten uns die Herstellung zweier weiterer Ausstellungstafeln für die Ausstellung Jüdisches Leben in Pirna und der Sächsischen Schweiz. Ab sofort können diese noch bis Mitte Januar in der Kulturkiste in Pirna besichtigt werden.

Auf einer Tafel stellen wir den, fast vergessenen, Pirnaer Schriftsteller Max Zimmering vor. Zimmering wurde am 16. November 1909 in Pirna geboren. Er war ab 1919 Mitglied der jüdischen Jugendbewegung (Wanderbund Blau-Weiß, Pfadfinderbund Kadimah). Neun Jahre später wurde er Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands und der Gewerkschaft. Der Sieg der NSDAP im März 1933 veranlassten ihn zu emigrieren.

wunschzettel für die k2-bibliothekWie ihr ja wisst unterhalten wir in der Kulturkiste eine Bibliothek, diese haben wir aus Spenden zusammen getragen oder unsere Mitglieder haben die Bücher zur Verfügung gestellt. Die aktuellen Ausgaben des Antifa-Infoblatts, der Lotta und des Rechten Rands könnt ihr bei uns kostenlos lesen. Um das Angebot in der Bibliothek aktuell zu halten und für unsere eigene Arbeit und Recherche wünschen wir uns so manche Bücher. Ihr könnt uns diesen Wunsch erfüllen! Wir haben bei Amazon eine Wunschliste erstellt, du kannst dort die Bücher für uns bestellen und Amazon versendet diese automatisch an uns! Wenn du uns mitteilst, dass du eine Spendenquittung benötigst, dann stellen wir die dir gerne aus.

Wenn dir natürlich noch ein Buch einfällt, das thematisch reinpasst und hier nicht aufgeführt ist und das du gerne bei uns lesen möchtest, dann freuen wir uns natürlich, wenn du es uns spendest.

tolsaxNetzwerk kritisiert Statement des Innenministers zur Einstellungsstudie der FES und die geplante Halbierung des "Weltoffenen Sachsens (WOS)" für sächsische Initiativen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen sieht mit der am letzten Montag veröffentlichten Studie zur Verbreitung rechter Einstellungsmuster die Notwendigkeit der Arbeit sächsischer Initiativen bestätigt. Es lädt passend hierzu ab morgen zum Landestreffen unter dem Motto "In Zukunft -- demokratischer!" ein, um über die Situation im Freistaat zu diskutieren.

Die am 12.11. vorgestellte Studie "Die Mitte im Umbruch" der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt erschreckend deutlich, wie sehr die Demokratie auf dem Prüfstand steht. Die Leipziger Forscher attestieren 15,8 Prozent der Menschen in Ostdeutschland ein"geschlossenes rechtsextremes Weltbild".

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