Vor einigen Tagen war der ehemalige Pirnaer Esra Jurmann zu Besuch in Sachsen. Der Engländer konnte leider im letzten Jahr nicht zur Vorstellung seines Buches "Vor allen Dingen war ich ein Kind" kommen, da es sein Arzt verbot. Nun nutzte er die erste Chance, um selbst über seine Erlebnisse während des Nationalsozialismus zu sprechen.
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. fordern schnelle und umfassende Strafaufklärung
Auf dem Rückweg des Besuches einer Gerichtsverhandlung vor dem Dresdner Landgericht gegen die Übergriffe auf den Dönerimbiss während der Fußball EM 2008 wurde ein Mitarbeiter des Kulturbüro Sachsen e.V. auf offener Straße und am hellerlichten Tag in der Dresdner Neustadt von fünf Neonazis angegriffen. Das beherzte Eingreifen zweier Passanten und das schnelle Eintreffen der Polizei verhinderten Schlimmeres. Der Mitarbeiter befindet sich, glücklicher Weise, auf dem Weg der Besserung.
Im Juni 2008 reisten Mitglieder und FreundInnen des AKuBiZ e.V. zum Geschichtskongress nach Mora d´Ebre in Spanien. Dort hörten über 400 Gäste Vorträge zum 70. Jahrestag der Ebro-Schlacht, einer der größten Schlachten während des Spanischen Bürgerkriegs.
Nun bringt der Verein dazu eine Broschüre mit dem Namen „en la plaza de mi pueblo“ heraus. Der Name ist in Anlehnung an ein bekanntes spanisches Lied verwendet. In der Broschüre erzählen die Reisenden ihre Erlebnisse und geben Informationen zu den Geschehnissen in Spanien. Weiterhin gibt es darin Gastbeiträge von Harald Wittstock (KFSR e.V.) und Dr. Artur Pech (Historiker). Kostenlos kann sie über den Verein bezogen werden. Entweder per Post oder im Büro auf der Gartenstrasse 37 in Pirna.
Damit erscheint die fünfte Veröffentlichung des Vereins. Der Comic "Jetzt reichts in Sachsnitz!" und die Broschüre "per la liberta" sind bereits vergriffen.
Nun sitze ich hier, die dampfenden Füße auf den Hocker gelegt und versuche den Tag Revue passieren zu lassen. Nichts sollte sich für uns besser anbieten, als eine Wanderung zum Jahresabschluss. Wir, das waren 8 1/2 FreundInnen des AKuBiZ e.V.
Mit der üblichen Verspätung - wie immer will es niemand gewesen sein - ging es los. Von Graupa starteten wir nach Jessen und weiter nach Liebethal. Im Klettergarten konnten wir dann sogar schon die ersten Bergsteiger bewundern, die offenbar ihre Weihnachtssünden abtrainieren wollten.
Dann ging es durch den Liebethaler-Grund - bis hin zum Denkmal von Hitlers-Lieblingskomponisten Richard Wagner. Den Grund verließen wir dann und liefen durch das kleine Dorf Mühlsdorf, vorbei am Koordinatenpunkt und dann über die Försterbrücke auf die andere Seite der Wesenitz.
Später konnten wir vom Feld aus einen Blick auf das im Nebel liegende Lohmen werfen. Durch Oberlohmen gelangten wir dann wieder in einen Grund - diesmal aber in Uttewalde. Und dort konnten wir dann im Restaurant "Waldidylle" unseren Hunger stillen. Die es sich leisten konnten, nahmen dann auch gleich die Gans mit Klößen und Rotkraut.
Das letzte Stück war dann nur noch der Weg bis Stadt Wehlen, bevor wir zum Abschluss noch einmal richtig bergauf nach Dorf Wehlen laufen mussten, um zu unseren Autos zu kommen. Die gelaufenen 20 Kilometer fühlten sich etwas länger an, aber waren ein guter Einstieg in das nächste Jahr, in dem wieder eine Mehrtageswanderung zur Geschichte der Roten Bergsteiger und die Sentieri Partigani anstehen. Bis zum nächsten Training...
Ein Jahr geht zu Ende, dass ähnlich lang war, wie die letzten Jahre. Seit 2001 ist unser Verein nun aktiv, aber in diesem Jahr gab es eine besondere Neuerung. Die Bundestagsabgeordnete Monika Knoche und der Landtagsabgeordnete Falk Neubert schenkten dem AKuBiZ im Frühjahr einen eigenen Vereinsbus. Seit der Spende sind wir nun mobiler geworden. Wir möchten uns bei den beiden Abgeordneten der LINKEN bedanken, aber auch berichten, zu welchen Zwecken der Kleinbus genutzt wurde.
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Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache