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Rassismus - 1. Teil

Über 1000 Menschen nahmen an der Kundgebung zum Gedenken an Marwa El-Sherbini teil. Die junge Frau war vor wenigen Tagen von einem Rassisten im Dresdener Gericht niedergestochen wurden. Verschiedene Vereine und Initiativen hatten deshalb für den 11. Juni zur Teilnahme an der Trauerfeier und Kundgebung aufgerufen.
Dabei kam die wohl peinlichste Rede vom Ersten Bürgermeister der Stadt - Dirk Hilbert (FDP) - der die anwesenden Trauergäste zu Beginn seiner Rede in Bürger/-innen Dresdens und "ausländische Mitbürger/-innen" trennte und aus dessen Sicht Dresden schon sehr engagiert gegen Rassismus agiert. Offensichtlich ist er immer zum 13. Februar im Urlaub, wenn tausende Rassisten und Neonazis durch Dresdens Straßen marschieren. Im Urlaub war auch die Oberbürgermeisterin Helma Orosz, die deshalb nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnte.
Klare Worte kamen von der Opferberatung der RAA, die anmahnte, dass die Stadt eine vermeintliche "Weltoffenheit" nicht vor sich her tragen sollte, sondern diese auch aktiv erstritten werden müsse. Dafür gab es den hörbar meisten Applaus...

Rassismus - 2. Teil

Etwas Positives sollte die Namensgebung für ein neugeborenes Äffchen im Dresdner Zoo ausdrücken: Man wollte nur seine "Wertschätzung" für US-Präsident Barack Obama ausdrücken und nannte das Neugeborene "Obama". Zoodirektor Karl-Heinz Ukena: „Die damit möglicherweise verbundenen Assoziationen sind bei der Namensgebung nicht bedacht worden und uns liegt ein rassistischer Duktus - dies auch vor dem Hintergrund, dass der US-Präsident erst kürzlich Dresden besucht hat - wirklich fern.“ Das Äffchen ist mittlerweile, nach Intervention der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) umbenannt, in 'Okeke'. (Quelle: www.tagesspiegel.de)

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