Heute begann am Dresdener Amtsgericht der Prozess gegen den Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König. Neben rund 80 Begleiter_innen, die ihn im Verhandlungssaal unterstützten, kamen weitere 40 Menschen, um vor dem Gebäude an einer Kundgebung gegen die "Sächsische Demokratie" teilzunehmen. Zu den Unterstützer_innen zählten die LINKEN-Landtagsabgeordneten Andre Hahn (Sachsen) und Bodo Ramelow (Thüringen), sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Friedel (Sachsen). Lothar König wird unter anderem vorgeworfen zu Gewalt gegen Beamte aufgerufen zu haben. Sein Verteidiger hält die Anschuldigungen für absurd und erntete mit seiner Rede den Applaus des Publikums. Daraufhin drohte der Richter die Räumung des Gerichtssaals an. Der gesamte Verlauf des Prozesses konnte auf Twitter unter #lothardd verfolgt werden.
Vor wenigen Wochen gab die RAA-Opferberatung ihre Zahlen bekannt, dabei wurde erklärt, dass die Zahl der rechtsmotivierten Übergriffe zurück gegangen sind. Insgesamt gab es danach in Sachsen 155 Übergriffe, im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zehn. Die Mehrheit der Übergriffe hatte dabei in Sachsen einen rassistischen Hintergrund, danach kamen Angriffe auf Nicht-Rechte bzw. politische Akteur_innen.
Erst vor wenigen Tagen wurde nach Angaben der Sächsischen Zeitung ein Neustädter zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten verurteilt. Der rechte Täter (den Behörden schon bekannt und mit einer beeindruckenden Liste von Vorstrafen ausgestattet) hatte im Sommer 2012 einen Asylsuchenden im Freibad angegriffen. (1)
... und erneut klagen
Im April 2011 beantragten wir aus den Mitteln des Lokalen Aktionsplanes (LAP), die das Bundesfamilienministerium bereitstellt und der jeweilige Landkreis verwaltet, eine Förderung über 600,00 € um einen Flyer über das ehemalige Außenlager des KZ Flossenbürg in Königstein herstellen zu können. Dieses Vorhaben wurde vom Begleitausschuss des LAP als förderwürdig eingestuft und die Förderung bewilligt. Mit der Bewilligung wurde uns die Extremismusklausel, euphemistisch als Demokratieerklärung bezeichnet, vorgelegt. Gegen diese legten wir Widerspruch ein, der Landkreis als Verwalterin des Geldes lehnte diesen ab und wir klagten im November 2011 gegen die Extremismusklausel.
Weiterlesen: Warum wir gegen die Extremismusklausel nicht gewinnen konnten...
An der diesjährigen Mongol Rally, die seit 2004 regelmäßig stattfindet, wird dieses Jahr, neben 300 weiteren Teams, ein Team aus Dessau und Leipzig teilnehmen. Ziel der Rally ist es möglichst viele Spendengelder für gemeinnützige Organisationen zu sammeln. Ein Großteil der Spenden geht 2013 an „Cool Earth“, eine Organisation welche sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzt. Die andere Hälfte der Spendengelder, die das Saxolia-Team sammelt, soll unsere Arbeit im kommenden Jahr unterstützen.
Für die Unterstützung des Abenteuers werden noch Sponsoren gesucht. So können noch einzelne Streckenabschnitte gekauft werden und auch Platz für Werbung ist noch reichlich vorhanden.
Letztes Jahr stand der CSD in Pirna unter dem Motto: Liebe ist für alle da! Für dieses Jahr suchen die Organisator_innen einen neuen und kreativen Slogan. Und nicht nur das: Der Pirnaer Christopher Street Day braucht auch ein Logo!
Den besten Vorschlägen winken spannende Überraschungspreise.
Das Ergebnis und die Gewinner_innen werden Anfang April in der Kulturkiste bekanntgegeben.
Also:
Unter welchem Motto sollte der diesjährige CSD in Pirna stehen? Welches Logo passt zum Pirnaer CSD? Ihr seid gefragt! Wir sind gespannt auf eure kreativen Vorschläge!
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache