Am 05.12. veranstaltete der Club Eule ein Punk-Metal-Konzert, bei dem die Einnahmen unserem Verein zu Gute kamen. Dafür hatten wir unseren kleinen Infostand mitgebracht und kamen mit einigen Gästen ins Gespräch. Nach einem leckeren Abendbrot starteten dann Strychnine, Brainless und The Beautiful Opposite. Unter dem Motto "Geben ist seliger denn nehmen" lockten die drei Bands über 100 Gäste in den Club - und brachten das Publikum zum tanzen.
Leider haben gerade jetzt rassistische Einstellungen und Handlungen Auftrieb, was eine Auseinandersetzung weiterhin notwendig macht. Wir werden auch im nächsten Jahr viele interessante Projekte durchführen, die wir nun ein Stück mehr absichern können. Ein besonderer Dank geht von uns deshalb an die drei Bands und die Eule-Crew, die den Abend organisiert hatten. Dieser Dank beinhaltet natürlich auch eine Einladung zu weiteren gemeinsamen Projekten.
In Sachsen haben sich Anfang des Jahres 2010 junge und ältere Antifaschist_innen zusammen gefunden und die Idee einer gemeinsamen Bildungsreise entwickelt. Zum einen soll das Ziel verfolgt werden, Wissen zu erhalten, zum anderen soll auch die Vernetzung der antifaschistischen Akteure, nicht nur in Sachsen, damit befördert werden. Im Jahr 2011 führte die Reise nach Paris. Die Teilnehmenden schauten sich unter anderem das Resistance-Museums Mémorial Leclerc und das Musée Jean Moulin an. Im Jahr davor waren sie in Slowenien auf den Spuren der Partisan_innen. Im Jahr 2012 führte die Bildungsreise nach Dänemark. Zum 70. Jahrestag der Landung in der Normandie führte die antifaschistische Bildungsreise im Jahr 2014.
Für das kommende Jahr organisieren der Tamara-Bunke-Verein aus Zittau und wir zum 70. Jahrestag der Befreiung Italiens eine antifaschistische Bildungsreise in die Reggio Emilia. Die Fahrt beginnt am 21.04.2015, Rückfahrt (Ankunft) wird am 28.04.2015 in Pirna sein.
Auf dieser historischen Reise wird es mehrere Stationen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten geben.
Weiterlesen: Melde dich an zur antifaschistischen Bildungsreise nach Italien
Der Prozess gegen den Antifaschisten Tim geht in die zweite Runde
Anfang 2013 wurde der Antifaschist Tim vom Amtsgericht Dresden zu einem Jahr und 10 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Am 8. Dezember wird der Prozess gegen ihn neu verhandelt. Zum Prozessauftakt wird es vor dem Landgericht eine Protestkundgebung geben.
Montag, 8. Dezember 2014 | 8:00 Uhr | Landgericht Dresden, Lothringer Straße 1
Aus dem Soli-Aufruf:
Weil er im Zuge der Blockade des Neonaziaufmarschs mit einem Megafon mit den Worten „Kommt nach vorne!“ zum Durchbruch einer Polizeikette aufgerufen haben soll, verurteilte das Amtsgericht Dresden Tim zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und 10 Monaten ohne Bewährung. Und das, obwohl keiner der Zeugen den Beschuldigten identifizieren konnte. Auf die Frage, ob Tim der vermeintliche Anführer der Aktion gewesen sei, antwortete ein als Zeuge geladener Anwohner schlicht »Nein«.
Seit vielen Jahren steht AKuBiZ für die Aufarbeitung lokaler Geschichte und die Durchführung von Erinnerungsprojekten. Dazu gehören auch diverse Veröffentlichungen im Gedenken an Verbrechen während des Nationalsozialismus. Neben einem Stadtplan zu jüdischen Leben in Pirna und Gedenkflyern zu ehemaligen Konzentrationslagern entstanden ein Buch über den Widerstand aus dem Bergsportmilieu und eine Biografie über ein Opfer der Nazis. Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht führten wir gestern mit Freund_innen eine Gedenkwanderung durch, di uns zu den authentischen Orten des ehemaligen KZ Porschdorf bei Bad Schandau führte. Und am Abend unterstützten wir die städtische Veranstaltung mit unserer Ausstellung "Jüdisches Leben in Pirna". Dabei erinnerten über 100 Gäste an Esra Jurmann, der mit seiner Familie während der Pogrome von 1938 in Pirna lebte.
„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ (Bertolt Brecht)
Weiterlesen: Warum erinnert ihr euch nicht an die Augen von...
Im April 2006 waren zum ersten Mal Mitglieder unseres Vereins in Reggio Emilia. Seither kommen wir jedes Jahr in die Region, die mit dem Widerstand der italienischen Partisan_innen verbunden ist. Das Geschichtsinstitut ISTORECO organisiert mit den Sentieri Partigiani im September ein Wanderseminar durch das Apennin. So auch in diesem Jahr...
Im Anschluss an den Einführungsvortrag in der Gemeinde Busana, wanderte die Gruppe von über 100 Personen durch die umliegenden Gemeinden. Dabei trafen sie auch Giacomo Notari, den Präsidenten des Partisan_innenverbandes A.N.P.I. Er erzählte den Teilnehmenden seine Geschichte, die im Frühjahr 2015 beim Verlag Papy Rossa als Buch erscheinen wird.
Auch am Freitag trafen wir dann Giacomo, der sich unter dem Namen "Willi" dem Widerstand anschloss. Er berichtete vom Kampf um das Wasserwerk Ligonchio, den die Partisan_innen für sich entscheiden konnten. Dann wanderten wir vom Passo Pradarena auf 1900 m Höhe und über den Gebirgskamm zurück nach Ligonchio. Auf den rund 15 km genossen wir die phantastische Aussicht auf die Apuanischen Alpen und den Blick zur Küste von La Spezia.
Weiterlesen: "Hier beginnt in der Nacht zum 6. Dezember 1927 mein Abenteuer..."
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache