Chronik rechter Aktivitäten

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Das Pfinstcamp des Jahres 2006 vom 2. - 5. Juni steht zwar noch nicht ganz genau vor der Tür, aber natürlich kommt es mit grossen Schritten auf uns zu. Und das heisst: es gibt wieder Live Mugge, es gibt eine ChilloutZone, Hörspiele, Filme, Discomugge, Seminare Seminare Seminare, schönes aneinandertreffen am nächtlichen Lagerfeuer, viele Menschen, Bier, eben all das was unser Pfingstcamp seit einigen Jahren ausmacht. Und natürlich findet ihr hier Facts was steigen wird und wie ihr euch anmelden könnt. Stay tuned for the Whitsuntide (Pfingsten) Camp 2006 ;-)

Immer wieder werden rechte Aktivitäten in der Sächsischen Schweiz bekannt. Egal, ob Überfälle, Konzerte oder Störversuche, der Prozess gegen die Kameradschaft "Skinheads Sächsische Schweiz" hat nicht dazu geführt, dass die Nazis in der Region weniger werden. Wie so ein Jahr in der Sächsischen Schweiz aussieht, sei hier kurz aufgeführt. Die folgende Chronik rechter Aktivitäten erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie immer liegt die Dunkelziffer höher. Im Vergleich zu 2004 lässt sich feststellen, dass die Zahl rechter Straftaten zugenommen hat und sich weiterhin auf hohem Niveau bewegt.

Der Erkenntnisgewinn der dänischen Karikaturenaffäre tendierte anfangs gegen null. Die islamische Unterschicht, die den Kultursprung vom ollen Mohammedaner zum geschmeidigeren Muslim noch nicht gepackt hat, zeigte, was sie unter Anleitung religiöser Hetzer so drauf hat: Fäusteballen, Rumbrüllen, Häuser anstecken, bei Bedarf gern auch Morden und Totschlagen. Das ist nicht schön, aber auch nicht neu.

Sächsische Opferberatungsstellen für Betroffene rechtsextremer und fremdenfeindlicher Gewalt legen Statistik 2005 vor

Beratungsfälle Die sächsischen Beratungsstellen für Betroffene rechtsextremer Gewalt des RAA Sachsen e.V. und AMAL Sachsen e.V. betreuten im vergangenen Jahr insgesamt 395 KlientInnen. Darunter befanden sich 293 Personen, die direkt zu Opfern rechtsextremer Gewalttaten geworden sind. Es handelte sich dabei um 246 Männer (84%) und 47 Frauen. Bei 111 Betroffenen handelte es sich um Menschen mit Migrationshintergrund, die aus rassistischen Motiven heraus angegriffen wurden. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei 127 meist jugendlichen Opfern, die sich mehrheitlich einer alternativen Szene zugehörig fühlen. In fast allen Fällen erwies sich ein langfristiges Beratungsverhältnis als notwendig.

Wachsam und aktiv bleiben: Gegen faschistische Aktivitäten und Propaganda! Für eine solidarische Welt des Friedens und der Freiheit! Öffentliche Gedenktage für die Opfer des deutschen Faschismus und ein aktives Erinnern an den vielfältigen antifaschistischen Widerstand sind richtige und wichtige „Markenzeichen“ einer Demokratie. Beides nicht zu einem bloßen „Ritual“ oder zu einer institutionalisierten Veranstaltung werden zu lassen, das ist eine Herausforderung für alle Antifaschist/inn/en und eine tagtägliche Aufgabe für jeden demokratisch denkenden und handelnden Menschen. Denn nur durch das persönliche Engagement vieler Einzelner gemeinsam in Gruppen und Organisationen wird es gelingen, (neo)faschistische Aktivitäten und Propaganda zu unterbinden und/oder politisch wirkungslos zu machen. Gleichzeitig müssen die sozialen Wurzeln des Nazismus – die aus den ökonomischen Verhältnissen erwachsende Perspektivlosigkeit, die häufig erlebte politische Ohnmacht und die nicht selten erduldeten Demütigungen – aktiv bekämpft und Alternativen einer solidarischen Gesellschaft aufgezeigt werden.

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