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Eric Ellmann Im Kreis seiner Kameraden 2008 in BerlinAm 30. März 2013 starb der ehemalige Spanienkämpfer Eric Ellmann im Alter von 94 Jahren. Er wurde auf Grund seines Engagements auch zum  Ehrenmitglied des KFSR e.V. (Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik e.V.) ernannt.

Dieser schreibt in seiner Erklärung: "Ein großer, kleiner kämpferische Mann, stets mit dem Schalk in den Augen, agil bis ins hohe Alter, ist von uns gegangen. Wir sind sehr froh, mit ihm viele schöne gemeinsame Stunden in Spanien, in Berlin und in seiner Heimat erlebt zu haben."

Eric Ellmann aus Estland war viele Jahre einer der letzten noch lebenden Brigadisten, die im Spanischen Bürgerkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben. Mitglieder des AKuBiZ durften ihn 2008 bei einer Veranstaltung in Berlin kennenlernen.

20130404-dresdenHeute begann am Dresdener Amtsgericht der Prozess gegen den Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König. Neben rund 80 Begleiter_innen, die ihn im Verhandlungssaal unterstützten, kamen weitere 40 Menschen, um vor dem Gebäude an einer Kundgebung gegen die "Sächsische Demokratie"  teilzunehmen. Zu den Unterstützer_innen zählten die LINKEN-Landtagsabgeordneten Andre Hahn (Sachsen) und Bodo Ramelow (Thüringen), sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Friedel (Sachsen). Lothar König wird unter anderem vorgeworfen zu Gewalt gegen Beamte aufgerufen zu haben. Sein Verteidiger hält die Anschuldigungen für absurd und erntete mit seiner Rede den Applaus des Publikums. Daraufhin drohte der Richter die Räumung des Gerichtssaals an. Der gesamte Verlauf des Prozesses konnte auf Twitter unter #lothardd verfolgt werden.

Den rechten Konsens brechen - Let's push things forwardVor wenigen Wochen gab die RAA-Opferberatung ihre Zahlen bekannt, dabei wurde erklärt, dass die Zahl der rechtsmotivierten Übergriffe zurück gegangen sind. Insgesamt gab es danach in Sachsen 155 Übergriffe, im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zehn. Die Mehrheit der Übergriffe hatte dabei in Sachsen einen rassistischen Hintergrund, danach kamen Angriffe auf Nicht-Rechte bzw. politische Akteur_innen.

Erst vor wenigen Tagen wurde nach Angaben der Sächsischen Zeitung ein Neustädter zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten verurteilt. Der rechte Täter (den Behörden schon bekannt und mit einer beeindruckenden Liste von Vorstrafen ausgestattet) hatte im Sommer 2012 einen Asylsuchenden im Freibad angegriffen. (1)

20130309 BuecherverbrennungSchon drei Monate nach ihrer Machtübernahme 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Ausübung von Einschüchterungspraktiken. Ein Höhepunkt bildete die Erstellung der “Liste des undeutschen Geistes”. 131 Autoren befanden sich auf dieser Liste. Bücher dieser Autoren wurden am 10. Mai 1933 auf öffentlichen Plätzen, in mehr als 20 Städten, verbrannt. In Pirna jedoch, brannten bereits am 9. März 1933 die Bücher vor der Volksbuchhandlung auf der Breiten Straße.

Spenden gesucht

Anfang diesen Jahres startete der Fotograf Jan Schenk das Projekt "Verbrannte Orte" um die Orte der nationalsozialistischen Bücherverbrennung zu dokumentieren. Für Pirna haben wir die Patenschaft für das Projekt übernommen und werden uns darum

frauenpreisAm 08.03.2013 verlieh der Kreisverband der LINKEN im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zum ersten Mal einen eigenen Preis. Dieser ging an Frauen, die sich im Sinne der universellen Menschenrechte einsetzen. Eigentlich sollten drei Engagierte ausgezeichnet werden, in der Abstimmung der Jury gab es aber Stimmengleichheiten, so dass vier Frauen ausgezeichnet wurden. Unter ihnen war auch unser Vereinsmitglied Anne Nitschke. "Kennen Sie den Verein AKuBiZ, der gegen die Extremismusklausel klagte? Kennen Sie die AG Asylsuchende, die sich für bessere Lebensbedingungen von Flüchtlingen einsetzt? Oder haben Sie schon vom "Christopher Street Day" gehört, der Homosexuellen eine Stimme verleiht? Ich könnte die Aufzählung noch viel weiter führen und bin mir sicher, dass Sie viele der Initiativen und Aktivitäten kennen.

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