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Über Rechtsextremismus wird in Deutschland meist nur im Zusammenhang mit deutscher Geschichte gesprochen. Rechtsextremistische Parteien sind immer dann ein Thema, wenn sie bei Wahlen mehr als 5 Prozent der Stimmen erhalten. Auch bei der letzten Bundestagswahl im September 2005 ist ihnen der Sprung über die 5- Prozent-Hürde im Gesamtergebnis nicht geglückt. Etwas Besseres konnte der NPD aber nicht passieren, behauptet Toralf Staud in seinem neuen Buch „Moderne Nazis – Die Neuen Rechten und der Aufstieg der NPD“. So kann die Partei in Ruhe weiterarbeiten und ihren schleichenden Vormarsch in einigen Regionen Ostdeutschlands unbehelligt fortsetzen. Dort ist sie inzwischen fest verankert. Sie hat einen stabilen Wählerstamm und sickert in die Gesellschaft. Mit kalkulierten Eklats wie im Sächsischen Landtag („Bomben-Holocaust“) trägt sie Positionen in die Öffentlichkeit, die noch vor kurzem tabu waren. Mit kommunaler Arbeit baut die NPD stabile Strukturen auf. Sie stützt und fördert die rechtsradikale Jugendkultur. Die Partei setzt auf aktuelle Themen. Die NPD ist keine Protestpartei. Sie hat eine klare Weltanschauung und disziplinierte Kader. Sie will die parlamentarische Demokratie abschaffen. Sie arbeitet an einer Revolution von rechts. Toralf Staud, liest aus seinem Buch am 24.11.2005, 19:30 Uhr im Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz.


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