In vielen Städten der Bundesrepublik und Europas wird jedes Jahr der CSD gefeiert. Der "Christopher Steet Day" ist mittlerweile ein Aktionstag, an dem für die Gleichberechtigung und die Akzeptanz verschiedener Lebensweisen und Liebesweisen gestritten und gekämpft wird. Die Ausgrenzung verschiedener sexueller Identitäten ist für uns, auch in Pirna und im Landkreis nicht hinnehmbar. Es ist wichtig, sich auch in ländlichen Region gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transgendern und intergeschlechtlichen Menschen zu engagieren. Mit unserem CSD auf dem Pirnaer Markt, wollen wir dazu einen ersten Anstoß geben. Wir werben jetzt für die Teilnahme an unserer Kundgebung am 14.07.2012 - aber wir wollen mehr; in den kommenden Jahren wollen wir dem Thema mehr Raum geben und uns noch aktiver in der Öffentlichkeit positionieren.
Weiterlesen: 14.07.2012 -- CSD in Pirna: Liebe ist für alle da!
Die AG Asylsuchende, ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen, Vereine und Einzelpersonen aus Pirna, die sich für die Rechte der im Landkreis lebenden Asylsuchenden einsetzt, veranstaltet am 06. Juli 2012 ab 16 Uhr ein Sommerfest. Dieses wird von den Asylsuchenden mitgestaltet.
Es dient dem Kennenlernen, bei gemeinsamen Spiel, Sport, Musik, Essen und Gesprächen über unser Zusammenleben.
Ort: Straße der Jugend/Ecke Remscheider Straße Nähe Freie Evangelische Gemeinde
Wenn Sie das Sommerfest unterstützen möchten, bitten wir Sie um Spenden. Bitte als Verwendungszweck "Arbeit AG Asylsuchende" angeben.
Pressemitteilung des Kulturbüro Sachsen e.V. vom 26.06.2012
„Netz der Schande“-Äußerung: Schlag ins Gesicht der Opfer rassistischer Gewalt und ihrer Familien
Laut einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 25.6.2012 äußerte sich der Fraktionschef der CDU im Dresdner Stadtrat Georg Böhme-Korn zum Antrag der Grünen zur Umbenennung einer Straße in Guernica-Straße. Dem Pressebericht zufolge soll er gesagt haben, dass dies eine bewusste Strategie sei, um „Dresden mit einem Netz der Schande zu überziehen“. Laut Böhme-Korn habe dies mit dem Jorge-Gomondai-Platz begonnen und wäre mit Marwa El-Sherbini fortgesetzt worden.
Weiterlesen: Dresdner CDU-Stadtrat Georg Böhme-Korn sieht ein "Netz der Schande"
Am Mittwoch protestierten vor einer von der CDU als Extremismuskonferenz deklarierten Veranstaltung in Riesa etwa 30 junge Menschen aus dem Umfeld der Kampagne “Sachsens Demokratie” und der Grünen Jugend. Zum zweiten mal schon nach 2007 trafen sich politische Vertreterinnen und Vertreter vor allem aus dem konservativen Lager, um gemeinsam über Konzepte im “Umgang mit Extremismus in unserer Gesellschaft” zu beraten. Die von der sächsischen Landesregierung organisierte Konferenz mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stand unter dem Titel “Für Sachsen – gegen Extremismus”. Neben Teilen der sächsischen Landesregierung beteiligten sich auch Bürgermeister, Schulleiter sowie Vereins- und Kirchenvertreter. Auf einem “Markt der Möglichkeiten” präsentierten mehr als 30 ehrenamtliche Initiativen, Vereine und sächsische Behörden ihre Projekte und Angebote.
Weiterlesen: Substanzlose Konferenz gegen Extremismus in Riesa
Schon heute werden Flüchtlinge in Europa vielerorts zu Tausenden eingesperrt. In Ungarn, in Malta, in Griechenland und anderswo. Um demnächst noch härter durchgreifen zu können, soll nun europaweit die massenhafte Inhaftierung Asylsuchender gesetzlich verankert werden. Ein zu diesem Zweck verfasster Richtlinienentwurf mit sechs Inhaftierungsgründen wurde auf der Konferenz der EU-Innenminister am 26. April 2012 in Luxemburg weiter vorangetrieben. Wenn diese Inhaftierungsregelungen umgesetzt werden, können so gut wie alle Asylsuchenden zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort in Europa eingesperrt werden. Nur das EU-Parlament kann die geplante Regelung noch verhindern, es hat sozusagen den Schlüssel in der Hand.
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache