Chronik rechter Aktivitäten

Rechte Aktivitäten melden

Newsletter abonnieren

Spende für die K²-Kulturkiste

Jorge GomondaiAuch in diesem Jahr wird es in Dresden wieder Veranstaltungen geben, die an die Ermordung von Jorge João Gomondais vor 21 Jahren erinnern sollen. Nachdem der ehemalige Vertragsarbeiter aus Mosambik zunächst von einer Gruppe rechter Jugendlicher beleidigt und am Albertplatz aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen wurde, verstarb er wenige Tage später in einem Dresdner Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Jorge Gomondai wurde damit zum ersten Todesopfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung, seit 2007 erinnert ein nach ihm benannter Platz und ein Gedenkstein unweit des Tatortes an seine Ermordung.

In der vom Dresdner Ausländerrat organisierten Gedenkwoche anlässlich des Jahrestages seiner Ermordung fand bereits gestern ein Fußballturnier im Heinz-Steyer-Stadion statt. Am Montag wird es um 17 Uhr in der Kreuzkirche ein Friedensgebet geben. Einen Tag später wird im IBZ am Wasaplatz um 19 Uhr der Film “Jorge- Tod eines Vertragsarbeiters” gezeigt und am Mittwoch soll ab 18 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz an das erste Todesopfer durch Nazis nach dem Fall der Mauer erinnert werden.

Spiegel TV Reportage von 1990:

Noch heute versucht die Politik die tatsächliche Zahl der durch rechte Übergriffe getöteten Menschen zu verschweigen. So starben nach Recherchen der Zeit zwischen 1990 und 2011 mindestens 148 Menschen durch rechte Gewalt.

Quelle: addn.me

Zum Seitenanfang
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.