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Spende für die K²-Kulturkiste

Im Laufe der Jahre haben wir verschiedende Bücher, Flyer, Broschüren,Comics und die Zeitschrift attenzione zu NS-Lokalgeschichte, Gedenk- und Erinnerungsarbeit, jüdischem Leben im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Rassismus/Rechte Hegemonie im Landkreis veröffentlicht.

Einige davon sind auch im Shop in gedruckter Form zu erhalten.

Hier findet ihr:

Roter Bergsteiger

 Rote Bergsteiger - Das neue Buch über den Widerstand aus dem Bergsport-Milieu 

 Dritte Auflage jetzt erhältlich! 

Bereits 2008 erschien die erste Auflage des „Rote Bergsteiger“-Buchs. Dieses wurde 2021 umfassend überarbeitet, erweitert und erschien mit fast 50 weiteren Seiten zur Geschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus aus dem Bergsport-Milieu. Das neue Buch hat 144 Seiten und über 70 Fotos/Abbildungen.

Das Buch ist in unserem Shop erhältlich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Martin Kretschmer und die Wurzeln der heilpädagogischen Einrichtung in Bonnewitz 

Das Buch erzählt die Geschichte von Martin Kretschmer, der 1942 in einem Außenlager des KZ Sachsenhausen ermordet wurde.

Im Herbst 1935 eröffnete Kretschmer in Bonnewitz bei Pirna eine heilpädagogische Einrichtung. Anfang der 1930er Jahren hatte seine spätere Frau Annemarie Spitzner das „Institut“ in Dresden gegründet.
Spätestens mit dem Umzug nach Bonnewitz geriet das Institut in das Visier von Nazis, die eine Schließung erzwingen wollten.
Doch erst im Sommer 1941 begann die Auflösung. Zunächst wurde der Heimleiter Martin Kretschmer in Bonnewitz verhaftete und ins Polizeigefängnis Dresden verschleppt. Von dort aus wurde er ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert. Im Außenlager Klinkerwerk starb er dann am 19. Februar 1942.

Im Buch werden nicht nur die Geschichte des Instituts und Verfolgung durch die Verfolgung durch die Nazis thematisiert, sondern auch Mitarbeitende und Kinder des Instituts vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jan Deremaux – Tagebuch eines Kriegsgefangenen cover 4 druck

Jan Deremaux war Soldat der niederländischen Armee, die nach dem deutschen Überfall im Mai 1940 kapitulierte. Bis 1943 konnte er bei einer Behörde für Eisen und Stahl in den Niederlanden zivil arbeiten und wurde 1943 erneut in Kriegsgefangenschaft genommen. Über Armersfort, Altengrabow und Mühlberg kam er in das Stalag IV A in Hohnstein und musste im Arbeitskommando 1112 (Heidenau Radrennbahn) und später im Arbeitskommando 1243 (Pirna) arbeiten.

Aus seinen Notizen während der Gefangenschaft hat Jan Deremaux sein Tagebuch verfasst. Dokumentiert ist weiterhin der fast vollständige Briefwechsel mit seiner Familie.Im Buch wird in Extrakapiteln auf das Kriegsgefangenwesen der Deutschen Wehrmacht, die spezifische Situation der niederländischen Kriegsgefangenen und auf die Systematik der Zwangsarbeit eingegangen. Weiterhin wird Jan Deremauxs Bruder, der Widerstandskämpfer Martinus Johannes Maria (Tini) Deremaux, vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Bücher sind in unserem Shop erhältlich. 

Im Laufe unserer Vereinsgeschichte haben wir verschiedene Flyer und Broschüren veröffentlicht. Dies sind unsere Schwerpunktthemen:

cover kretschmer broschuereMartin Kretschmer - Gründer der Heilpädagogischen Einrichtung in Bonnewitz

Mehr als 70 Jahre nach der Ermordung des Pirnaer Heilpädagogen Martin Kretschmer erschien eine Broschüre, die an sein Leben und Wirken erinnert. Im Sommer 1935 kam er nach Pirna, um eine Einrichtung für geistig behinderte Menschen zu eröffnen. Dazu kaufte er die alte Villa in Bonnewitz, die im Besitz der Stadt Pirna war. Fast sechs Jahre gelang es ihm, das Haus zu führen und so auch Menschen eine Bleibe zu geben, die von den Nazis verfolgt wurden. Dazu gehörte die Berliner Geigerin Gerda Bischof, die in Bonnewitz als Lehrerin arbeiten konnte. Im Sommer 1941 geriet Martin Kretschmer dann ins Visier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), die ihn verhaftete und ins Polizeigefängnis Dresden brachte. Von dort aus deportierten sie ihn ins Konzentrationslager Sachsenhausen. Im Außenlager Klinkerwerk starb er dann am 19. Februar 1942. Die Einrichtung selbst wurde enteignet und der Hitlerjugend übergeben, die das Heim als Kriegswaisenhaus führte.

Die 36-Seitige Broschüre zeigt bisher unveröffentlichte Bilder und fasst erstmalig das Leben des Heilpädagogen zusammen, der in Deutsch-Ostafrika geboren wurde. Herausgegeben wurde sie von der Heilpädagogik-Bonnewitz gemeinnützige Stiftung und dem AKuBiZ e.V. 

Die Broschüre kann hier online gelesen werden und steht als Download zur Verfügung.

 

 

  

  

Warum erinnert ihr euch nicht_CoverWarum erinnert ihr euch nicht an die Augen von ... 

In dieser Broschüre stellen wir stellvertretend 13 Menschen vor, die durch die Nazis ermordet wurden. Wir setzen uns dabei mit der Frage auseinander: Was würden uns diese Menschen heute sagen, wenn sie könnten? Sie sollen stellvertretend ihre Stimme erheben, auch wenn ihnen ihre Worte durch uns in den Mund gelegt wurden. Auch wenn der Satz schon so oft gesagt und geschrieben wurde, so bleibt er doch bedeutsam:

Wir sind nicht schuld an dem was geschehen ist, aber wir sind verantwortlich, dass es nicht wieder geschieht!

Die Broschüre ist vergriffen.

Sie erschien mit Unterstützung des italienischen Geschichtsinstitut ISTORECO aus Reggio Emilia.

 

Per la liberta

Fotobroschüre zur italienischen Resistenza

2007 nahmen Mitglieder des AKuBiZ e.V. zum dritten Mal an der "Sentieri Partigiani" teil. Die Veranstaltung im italienischen Reggio Emilia ist ein Mix aus Wanderung und Zeitzeug*innengespräch. Ehemalige Widerstandskämpfer*innen erzählen über die Zeit des Faschismus und der deutschen Besatzung. Unter ihnen der Vorsitzende des Partisanenverbands "A.N.P.I." - Giacomo Notari.

Die 70-seitige Broschüre gibt einen geschichtlichen Abriss. Daneben werden ZeitzeugInnen portraitiert, die entweder auf der "Sentieri Partigiani" sprachen, oder auf anderen Reisen kennen gelernt wurden. Unter den 16 Personen ist auch Francesco Pirini, einer der Überlebenden, des größten Massakers an der italienischen Zivilbevölkerung - verübt von der deutschen SS-Panzerdivision.

Die Broschüre "per la libertá" erscheint mit italienischer Übersetzung und wird mit Unterstützung des Landkreis Sächsische Schweiz ("Lokaler Aktionsplan" im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut!") herausgegeben.

 

cover bildungsfahrt 2016Bildungsfahrt 2016: Bodenseeregion - Von Ansbach bis Zeppelin

2016 reisten wir in die Bodensee-Region. Dort trafen wir uns mit Antje Hugle und Herbert Meinl, zwei Freiwillige des Maximilian-Kolbe-Werkes. In der Reise beschäftigten wir uns mit Jüdischem Leben in Ansbach und Bad Buchau Zwangsarbeit in Friedrichshafen und besuchten die ehemalige SS-Kaserne in Radolfzell, die Gedenkstätte Grafeneck, den Goldbachstollen in Überlingen und das Dokumentationszentrum auf dem Oberen Kuhberg in Ulm.

Die dazu entstandene Broschüre kann hier online gelesen werden und steht als Download zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

cover bildungsfahrt 2015Bildungsfahrt 2015 Reggio Emilia

2015 besuchten wir die italienische Provinz Reggio Emilia - und dies in der Zeit der Befreiungsfeierlichkeiten. So konnten wir Einblicke in die Geschichte aber auch die Erinnerungsarbeit bekommen.Wie auf den anderen Bildungsreisen waren es auch hier die persönlichen Kontakte, die unsere Fahrt zu einem besonderen Erlebnis machten. Wir hörten die ehemaligen Partisan*innen "Liberta" und "Willi" über ihr Erlebnisse während der deutschen Besatzung sprechen. Wir sprachen mit Carlo über Erinnerung, Gegenwart und Zukunft und diskutierten mit Steffen und Matthias über Chancen guter Gedenkarbeit. Die Kolleg*innen der "Casa Bettola" berichteten über die Situation von Asylsuchenden in Italien und ihre Kritik an den offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Befreiung.

Daneben besuchten wir eine Reihe von Orten, die Zeitzeugnisse an Faschismus und deutsche Besatzung sind. Am Schießstand in Reggio Emilia wurden die sieben Brüder der Familie Cervi ermordetet, im Örtchen Bettola erinnert ein Denkmal an ein Massaker deutscher Soldat*innen, eine Mahnstätte in Fossoli gedenkt dem ehemaligen Konzentrationslager und 5 Stolpersteine auf der Piazza zeigen die Ausmaße postfaschistischer Politik. Und so wie Geschichte nicht nur bloße Zahlen und Fakten ist, so möchten wir auch in dieser Broschüre an reelle Menschen erinnern: an die Brüder Salomonovic, an Fernando "Toni" Cavazzzini, an Giovanna "Liberta" Quadreri, an Giacomo "Willi" Notari, an Camillo "Mirko" Marmiroli, an Beatrice Rava und an Rudolf Benario.

"Ragazzi, haltet die Augen offen, behaltet im Kopf, dass das, was eure Großmutter gemeinsam mit anderen errungen hat, auch wieder verloren gehen kann." Giacomina Castagnetti

Die dazu entstandene Broschüre kann hier online gelesen werden und steht als Download zur Verfügung.

 

 

 

 

  

cover bildungsfahrt 2014Bildungsfahrt 2014 D-Day-Gedenken in der Normandie

2014 verbrachten wir einige Tage auf einer Bildungsfahrt in die Normandie und nahmen an verschiedenen Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag des D-Days teil. Diese Fahrt organisierten wir zusammen mit dem CriThink! e.V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns aus Saarbrücken und dem Tamara-Bunke-Verein aus Zittau.

Ziel der Fahrt war es, die Spuren des Widerstandes in Frankreich weiter zu erkunden und an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestages der Landung der alliierten Streitkräfte und den damit begonnen Kampf regulärer Armeen an der Westfront Europas gegen das faschistische Deutschland teilzunehmen. Wir hatten uns vorgenommen, einen Teil der NS-Geschichte auf der Reise in die Normandie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzuarbeiten. Mit der Reise sollte den Teilnehmenden ein tiefgreifenderes Geschichtsbild vermittelt werden. 

Die dazu entstandene Broschüre kann hier online gelesen werden und steht als Download zur Verfügung.

  

 

cover en la plaza2008: en la plaza de mi pueblo

Im Juni 2008 reisten Mitglieder und FreundInnen des AKuBiZ e.V. zum Geschichtskongress nach Mora d´Ebre in Spanien. Dort hörten über 400 Gäste Vorträge zum 70. Jahrestag der Ebro-Schlacht, einer der größten Schlachten während des Spanischen Bürgerkriegs.

Der Name „en la plaza de mi pueblo“ ist in Anlehnung an ein bekanntes spanisches Lied gewählt. In der Broschüre erzählen die Reisenden ihre Erlebnisse und geben Informationen zu den Geschehnissen in Spanien. Weiterhin gibt es darin Gastbeiträge von Harald Wittstock (KFSR e.V.) und Dr. Artur Pech (Historiker).

Die dazu entstandene Broschüre kann hier online gelesen werden und steht als Download zur Verfügung.

Von November 2004 bis Dezember 2012 haben wir eine kleine Informationsbroschüre herausgegeben. Die attenzione berichtete über Vereinsaktivitäten, regionale Ereignisse oder Interessantes aus anderen Regionen. Auf 12 Seiten gab es einmal im Monat Texte und Fotos.

Hier findet ihr die Inhaltsverzeichnisse der Ausgaben.

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