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Liebe*r Besucher ,
der nächste AKuBiZ-Newsletter ist da, wie gewohnt mit Neuigkeiten zu unseren Projekten, Veranstaltungen, Ausstellungen, Wanderungen und Workshops.
Neuigkeiten und Rückblicke
Die Anmeldung für unsere diesjährige Bildungsfahrt im Herbst ist gestartet. Vom 10. bis zum 17. Oktober 2026 fahren wir in Kooperation mit den NaturFreunden Frankfurt am Main in die Taunus-Region. Die Ortsgruppe der NaturFreunde wurde 1912 gegründet und hat eine lange und spannende Geschichte, derer wir uns auch in Abendveranstaltungen annähern möchten…es wird auch musikalisch. Und wie bei all unseren Bildungsreisen werden wir uns mit der Regionalgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Dazu haben wir viele tolle Menschen vor Ort, die ihr Wissen einbringen werden. Hier erfahrt ihr alles Wichtige zu Programm und Anmeldung.
In den kommenden Wochen werden neue Gedenktafeln in der Sächsischen Schweiz angebracht, die an die NS-Geschichte in der Region erinnern. Am 16. April, anlässlich des 81. Jahrestags der Auflösung des KZ-Außenlagers Porschdorf, werden zwei Gedenktafeln im Polenztal eingeweiht. Diese informieren über das Lager und lassen Stimmen von Zeitzeugen zu Wort kommen.
Am 8. Mai wird ein Gedenkzeichen am Bahnhof Königstein eingeweiht, das im Projekt "Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz", entstanden ist. Der Bahnhof in Königstein steht repräsentativ für die vielen Orte und Bahnstrecken, mit denen NS-Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft eng verbunden sind. An ihnen zeigt sich deutlich, wie sichtbar KZ-Häftlinge und das Leid im Alltag des Nationalsozialismus waren. Wir laden euch herzlichen ein, an den Einweihungen der Gedenktafeln teilzunehmen.Im Vorfeld gibt es die Möglichkeit sich am 29. April im Erzählcafé in Königstein inhaltlich mit dem KZ-Außenlager Königstein und der Untertageverlagerung auseinanderzusetzen,
Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln, die in den Boden eingelassen werden und an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Sie gehen auf ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig zurück. In Heidenau erinnern solche Gedenksteine bereits an den ehemaligen Bürgermeister Paul Gröger, der nach den Misshandlungen im KZ Hohnstein Suizid beging, und die jüdische Familie Reiner. Letztere wurden auf Initiative von Schüler:innen verlegt.
Eine Initiative aus der Heidenauer Stadtgesellschaft setzt sich nun dafür ein, weitere Stolpersteine bspw. für Martha und Fritz Goldstein in den kommenden Jahren zu verlegen.
Die Initiative stellte im Februar 2025 bei der Stadt Heidenau einen Antrag auf die Genehmigung zusätzlicher Gedenksteine. Der Antrag umfasste auch die Finanzierung der Stolpersteine der Initiative und bot der Stadt die Kostenübernahme der Tiefbaukosten des städtischen Bauhofes an. Auf Nachfrage zum Bearbeitungsstand im Oktober wurde die Initiative zuerst auf die Stadtratssitzung im Dezember vertröstet, dann wiederum auf die Novembersitzung. Im Dezember wurde auf das neue Jahr verwiesen. Mittlerweile fordert die AfD-Fraktion in einem Antrag1, keine Stolpersteine mehr in Heidenaus Stadtgebiet zu verlegen. Das von Heidenauer Einwohner:innen ehrenamtlich getragene bürgerschaftliche Engagement zur individuellen Erinnerung soll durch die Schaffung eines noch nicht näher bezeichneten allgemeinen Erinnerungsortes auf dem Nordfriedhof, getragen und finanziert von der Stadt, ersetzt werden. Begründet wird dies damit, dass Menschen auf die Stolpersteine treten und über ihre Namen hinweggehen könnten.
Anne Nitschke:
"Ja, es gibt aus den genannten Gründen Kritik an der Verlegung von Stolpersteinen. Respektloses Verhalten kann auch bei anderen Erinnerungsformen auftreten. Das Konzept der Stolpersteine sieht vor, dass man sich beim Lesen der Inschrift zwangsläufig verneigt – eine stille Geste der Achtung vor den Opfern. Zusätzlich übernehmen Bürger:innen Verantwortung in guter Form von Patenschaften für die Stolpersteine, reinigen und pflegen sie regelmäßig und gedenken so kontinuierlich den Menschen hinter dem Namen."
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Restplätze bei "Erinnerungen an den Widerstand"
In unserem Jugendgeschichtsprojekt "Erinnerungen an den Widerstand" gibt es noch Restplätze. Jugendliche ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen mitzumachen. Die Teilnehmenden interviewen dabei Angehörige von Personen, die in der Sächsischen Schweiz im Widerstand aktiv gewesen sind. Genauere Infos zum Projekt gibt es hier.
Neue Einträge zu jüdischen Biografien im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Im Rahmen unseres aktuellen Projekts zu jüdischem Leben im LK SOE entstehen gerade neue Einträge bei Gedenkplätze. Ein Beispiel ist die Familie Philippsthal, von August 1905 bis September 1908 in Pirna lebte. Über ihr Leben vor Ort ist leider wenig bekannt. Dennoch ist ein umfassender Artikel über ihr Leben vor und vor allem nach ihrer Zeit in Pirna entstanden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit psychisch kranken Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. Der Artikel ist unter folgendem Link abrufbar. Den Projektabschluss bildet eine Ausstellung im StadtMuseum Pirna im Herbst diesen Jahres.
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Kommende Veranstaltungen kompakt:
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| Zukünftiges Datum |
Donnerstag, 16. April 2026 |
| Veranstaltungsort |
Wanderparkplatz Frintztalmühle - Wanderparkplatz Frinztalmühle, Tiefer Grund, Waitzdorf, Hohnstein, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, 01848, Deutschland |
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| Zukünftiges Datum |
Sonntag, 10. Mai 2026 |
| Veranstaltungsort |
Kulturkiste K2 |
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| Zukünftiges Datum |
Samstag, 25. April 2026 |
| Veranstaltungsort |
Hohnstein |
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| Zukünftiges Datum |
Mittwoch, 29. April 2026 |
| Veranstaltungsort |
Werkstatt 26 - Werkstatt 26, 26, Pirnaer Straße, Halbestadt, Pfaffendorf, Königstein, Königstein/Sächs. Schw., Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, 01824, Deutschland |
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| Zukünftiges Datum |
Freitag, 08. Mai 2026 |
| Veranstaltungsort |
Bahnhof Königstein (Sächs Schweiz), Bahnhofstraße, Halbestadt, Pfaffendorf, Königstein, Königstein/Sächs. Schw., Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, 01824, Deutschland |
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| Zukünftiges Datum |
Freitag, 19. Juni 2026 |
| Veranstaltungsort |
Neukirch/Lausitz |
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| Zukünftiges Datum |
Samstag, 10. Oktober 2026 |
| Veranstaltungsort |
wird noch bekannt gegeben |
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| Zukünftiges Datum |
Montag, 12. Oktober 2026 |
| Veranstaltungsort |
wird noch bekannt gegeben |
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