Heute haben wir vor vielen geladenen Gästen den Preis "Botschafter der Toleranz" in Berlin verliehen bekommen. Er bedeutet für uns als Verein, der mittlerweile von fast allen öffentlichen Förderungen ausgeschlossen ist, eine weitere Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Wir arbeiten zwar alle seit 2001 ehrenamtlich, aber die Projektausführungen, Miete und Nebenkosten für unser kleines Büro, die Zeitungen und Zeitschriften die dort kostenlos ausliegen und vieles mehr, kosten nun einmal Geld. Und wir haben den großen Wunsch, dass die von uns veranstalteten Projekte so finanziert sind, dass jede_r die Möglichkeit hat an ihnen teilzunehmen - unabhängig davon, welche finanziellen Möglichkeiten der_die Einzelne haben. Bildung und Kultur dürfen keine Privilegien sein.
Am 25.05. findet in Pirna der „Markt der Kulturen“ statt. Eine Möglichkeit, die Region und Sachsen als weltoffen zu präsentieren. Hier und da Stände, an denen die bunte Vielfalt gezeigt werden soll. Doch diese ist in Deutschland besonders stark an eine Verwertungslogik geknüpft. Menschen aus anderen Ländern dürfen dann bleiben, wenn sie Deutschland von Nutzen sind. Andere erwartet die Einschränkung der Menschenrechte. Daher müssen wir Forderungen wie bedingungsloses Bleiberecht, Abschaffung der Residenzpflicht für alle Asylsuchenden, sowie Abschaffung der Abschiebehaft und des Asylbewerberleistungsgesetzes deutlich machen.
Vor 20 Jahren wurde in Deutschland das Grundrecht auf Asyl abgeschafft – bis heute ist dieser Vorgang umstritten und wird immer wieder zu Recht kritisiert.
Weiterlesen: Ihr nennt es „Integration“ – Wir nennen es Ausgrenzung!
Auf den Spuren der „Roten Bergsteiger“ im Zittauer Gebirge
Nachdem in den letzten Jahren hauptsächlich in der Sächsischen Schweiz / Osterzgebirge die Spuren der „Roten Bergsteiger“ erforscht und ihnen nachgegangen wurde, konnten nun 35 Interessierte im Zittauer Gebirge begrüßt werden. Vom 26. bis zum 28. April 2013 wollten wir uns mit der illegalen Arbeit der Bergwanderer hier im Zittauer Gebirge beschäftigen.
Am ersten Abend konnten wir Eva Mendl, Vorsitzende des Mauthausen-Komitee-Ost e.V. begrüßen. Im Jahr 2010 hatte sie durch einen Zufall Briefe ihres Vaters gefunden, die er – nach seiner Verhaftung 1940 aus Gefängnissen, Zuchthäusern und dem KZ Mauthausen an seine Mutter und seinen Bruder geschrieben hat.
Wenn Anfang Mai in der Nähe der Dresdner Autobahnspinne in einem sogenannten Traditionsrennen dem ersten deutschen Tourist Trophy (TT)-Sieg auf der Isle of Man von Ewald Kluge 1938 gedacht wird, lohnt sich ein kritischer Blick zurück, um den Fahrer des Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps (NSKK) und die Rolle des NSKK in der Vorbereitung des 1939 vom Deutschen Reich begonnenen Vernichtungskrieges zu beleuchten.
Der in Lausa (nahe Dresden) 1909 geborene Ewald Kluge fuhr seit 1929 Motorradrennen und begann mit einem dritten Platz auf Freiberger Dreiecksrennen. Bis 1934 startete der spätere Unteroffizier der Wehrmacht als Privatfahrer, danach war er Mitglied im DKW-Werksteam. Es folgten Deutsche Meisterschaften bzw. Europameisterschaften. Kluge trat dem Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK)
Am 14. April 2013 - feierte die Vereinsführung die SG Dynamo Dresden den 60. Geburtstag der Spielgemeinschaft. Dazu waren rund 500 Gäste ins Hygiene-Museum eingeladen. Neben Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz sprach unter anderem der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Außerdem gab Vorträge und die Ernennung von fünf Ehrenspielern. In seinen Grußworten bezeichnete der Zeit-Redakteur Micheal Diekmann die Umbenennung in "Glücksgas-Stadion" als eine "geschichtsvergessene Idiotie" und erntete den Applaus der Anwesenden.
Am Ende der Veranstaltung wurde dann der SGD-Preis (SGD - Stark gegen Diskriminierung) 2013 für Mitmenschlichkeit vergeben. Christian Müller (Geschäftsführer) und Mickaël Poté (Stürmer) überreichten den mit 5000 Euro dotierten Preis dem Pirnaer Verein AKuBiZ e.V. Im Besonderen überzeugte die Jury
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache