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Antira-CupRechte Gruppen versuchen durch Gewalt und Diskriminierungen, ihr Weltbild in der Gesellschaft zu verankern. Dies geschieht zum Teil auch in Fußball-Stadien vieler Vereine. Mit unserem Antirassistischen Fußball-Cup wollen wir zeigen, dass Sport von Leistungsdenken und menschenverachtender Ideologie frei sein kann.

Im Turnier steht Fair-Play im Vordergrund, weshalb der größte Pokal auch immer an das Team geht, welches diesen Gedanken am Besten umsetzt. Das Turnier ist mit einem Rahmenprogramm versehen, zu dem ein Quiz-Spiel,
Ausstellungen, Bastelangebote und vieles mehr gehören.

In den letzten Jahren spielten neben Pirnaer Gruppen auch Teams von Asylsuchenden, der Jüdischen Gemeinde Dresden, Fußball-Faninitiativen und tschechischen Teams. Über 200 Gäste feiern mit uns einen tollen Tag.

antira-cupAuch dieses Jahr wollen wir wieder gemeinsam Fußball spielen, Spaß haben und uns für eine antirassistische Gesellschaft einsetzen. Also meldet euch an zum 7. Antira-Cup! Der Fair-Play-Pokal wartet auf euch! Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz ist unser Grundsatz für dieses Event. Es geht hierbei nicht um Nationalität, Religion, Geschlecht und sexuelle Vorlieben. Wer mitspielen will, sollte vor allem Fairness zeigen und Spaß am Spiel mitbringen.

Wo und wann findet der Cup statt? Hier die Antworten:

Ort: Hartplatz Lohmen
Zeit: 13.07.2013
TN-Gebühr: 10€ pro Team

Freunde schenkten uns zu Weihnachten diese filmerische Zusammenfassung des Antira-Cup's 2012 mit den besten Wünschen für das kommende Jahr. Das möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Eine Zusammenfassung des Antira-Cup's 2012 from AKuBiZ e.V. on Vimeo.

2012 antira-cup25 Teams, so viele wie noch nie zuvor, hatten sich zum 6. Antirassistischen Fußball-Cup in Lohmen angemeldet. Letztendlich erschienen waren nur 19 Teams und das sollte sich wegen der üblichen Verspätungen auch als gut erweisen. Der Sportplatz in Lohmen verfügt zwar über eine erstligataugliche Flutlichtanlage, diese wollten wir aber nicht erst austesten.

Der Spaß stand beim Turnier an erster Stelle. Obwohl es in der Einladung hieß: „Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz ist unser Grundsatz für dieses Event. Es geht hierbei nicht um Nationalität, Religion, Geschlecht und sexuelle Vorlieben. Wer mitspielen will, sollte vor allem Fairness zeigen und Spaß am Spiel mitbringen,“ musste das Team der Elbkickers aus Pirna leider nach Hause geschickt werden und wurde auch für das kommende Jahr vom Turnier ausgeschlossen.

Die Sächsische Schweiz stand in der Vergangenheit nicht gerade für Toleranz und Weltoffenheit. So gilt die Tourismusregion noch immer als Hochburg der NPD, zweistellige Wahlergebnisse sind keine Seltenheit. Auch aus diesen Gründen hatte sich vor zehn Jahren der Verein AKuBiZ e.V. in Pirna gegründet. Das Ziel des Vereins ist eine aktive Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus und Antisemitismus. Seit fünf Jahren führt der Verein dazu ein antirassistisches Fußballturnier in Lohmen (bei Pirna) durch, zu dem in diesem Jahr 15 Teams gegeneinander antraten. Den diesjährigen “Antira Cup” gewannen die Spieler des “Vietnamesische Freunde Freital e.V.”. Diese bezwangen im Finale das Dresdner Team “Traktor Phnom Penh”. Der Fairplay-Pokal ging an den drittplatzierten “Sportakus Bund”.

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