Conne Island fordert Absage der Veranstaltungen des Antaios Verlages Seit mehreren Jahren bieten die Leipziger Buchmesse und ihre OrganistorInnen Rechtskonservativen Verlagen und AutorInnen eine Plattform für deren Inhalte. Mit den Veranstaltungen "Deutsche Opfer", "Gewalt gegen Deutsche und das mediale Schweigen" und "Linke Gewalt. Der kurze Weg zur RAF" mit Verlagschef Götz Kubitschek und Autor Bernd Rabehl wird auf der diesjährigen Messe für Literatur jedoch eine neue Qualität von rechtspopulistischen, breitenwirksamen Aktivitäten erreicht. Deshalb fordert das Conne Island, auch als Veranstaltungsort der Leipziger Buchmesse, die Absage dieser Veranstaltungen. Nach einem Interview mit dem NPD-Presseorgan "Deutsche Stimme", in dem Bernd Rabhel u.a. die Motive für die israelische Staatsgründung mit der Gedankenwelt des ehemaligen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden verglich, wurde er aus dem Lehrkörper des Otto Suhr-Instituts der FU Berlin ausgeschlossen. Der Antaios Verlag und sein Gründer Götz Kubitschek fallen auch durch Veröffentlichungen der Faksimiles wie: "Ungewitter, Deutschlands Wiedergeburt durch Blut und Eisen" und "Der nordische Gedanke" auf. Dieser Verlag finden vor allem im rechtsextremen Spektrum großen Anklang. Daher fordern wir die sofortige Absage der o.g. Veranstaltungen, sowie eine Stellungnahme zu den genannten Problemen und mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Verlage und Veranstaltungen durch die OrganisatorInnen der Leipziger Buchmesse. Eine breite Unterstützung durch andere Projekte und Veranstaltungsorte begrüßen wir. Auf Grund der Kürze der Zeit bitten darum, diese Pressemitteilung zu vervielfältigen. Sollten diese Veranstaltungen trotz dessen stattfinden, rufen wir zur kritischen Teilname an diesen auf. -- Conne Island - Projekt Verein e.V. Koburger Straße 3, 04277 Leipzig Tel.: 0341-3013038, Fax: 0341-3026503 Homepage: http://www.conne-island.de



