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An einer Demonstration für Selbstbestimmung und Freiräume in der Neustadt - gegen Videoüberwachung und Repression - nahmen gestern mehrere hundert Menschen teil.

Trotz des schlechten Wetters wurden die Forderungen der TeilnehmerInnen laut: "Wir brauchen hier keine Tiefgarage und keinen Supermarkt, wir brauchen gerade wegen der bevorstehenden Klimaveränderungen mehr grüne Freiflächen, Luft und Licht, Platz für unsere Kinder. Wir fordern eine lebenswerte Gestaltung des Wohnquartiers Kamenzer Strasse und die Erhaltung der Freifläche zur gemeinschaftlichen Nutzung und Pflege durch AnwohnerInnen. STOPPT den Verkauf und die vorgesehene Überbauung des städtischen Grundstücks Kamenzer Strasse 24-28!Seit zweieinhalb Jahren sind Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ein Soziales Zentrum. Weder Verhandlungen mit der Stadt noch mit Privateigentümern haben bis jetzt zu irgendwelchen Ergebnissen geführt. Auf dem "freien" Markt ist nichts zu finden. Und so müssen Initiativen wie der Umsonstladen immer wieder von einem Provisorium ins nächste umziehen. Der Bedarf an nichtkommerziellen, selbstverwalteten Freiräumen ist da. Die Häuser denen, die sie brauchen!" Die Kampagne lehnt außerdem die Versuche der Disziplinierung der Äusseren Neustadt durch Planen und Handeln von Politik und Verwaltung ab. "Es ist an der Zeit, eine Bunte Republik Neustadt dauerhaft auszurufen." hieß es in einem Redebeitrag. Eine Reihe von Transparenten und gebastelten Videokameras begleidete die Demonstration, die von der Kamenzer Strasse über die Albertstrasse zurück in die Neustadt ging.

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