Im Rahmen unseres Projekts "Verborgene Stationen - Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz" haben wir am 8. Mai am Bahnhof in Königstein ein Gedenkzeichen für die im KZ-Außenlager Königstein inhaftierten Häftlinge eingeweiht. Im KZ-Außenlager Königstein waren etwa 1.000 Häftlinge eingesperrt und mussten bei der Niederen Kirchleite Zwangsarbeit in den Untertageverlagerungen der Mineralölindustrie leisten.
Mit dem Gedenkzeichen erinnern wir an diese Häftlinge. Auf der Projektwebseite von MemoRails ist der aktuelle Forschungsstand dazu nachzulesen mit Luftbildaufnahmen, Fotos und Zitaten von ehemaligen Häftlingen.
An der Einweihung nahmen über 40 Personen teil, unter anderem Angehörige des in Königstein ermordeten KZ-Häftlings Alfonso Cavedale, die eigens für diese Veranstaltung aus Italien angereist waren.




