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Gedenkstein im tschechischen Ležáky, der Ort wurde 1942 von der SS zerstört.In diesem Jahr jährt sich zum 70. Mal die Zerstörung der Gemeinden Lidice und Ležáky. Dazu finden am 10. Juni in Lidice und am 24. Juni in Ležáky Gedenkveranstaltungen statt. Auf dem Prager Václavské náměstí (Wenzelsplatz) wurde bereits diesen Sonntag eine Ausstellung über das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor für Böhmen und Mähren und Chef des Reichssicherheitshauptamtes, Reinhard Heydrich, eröffnet. Heydrich wurde am 27. Mai 1942 durch tschechische Fallschirmspringer bei einem Attentat tödlich verletzt. Das Attentat war Auslöser für eine Bestrafungsaktion im sogenannten Protektorat. Mehrere tausend Menschen wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Die willkürlich ausgesuchten Orte Lidice und Ležaky wurden dem Erdboden gleichgemacht, alle männlichen Einwohner erschossen und Frauen und Kinder in Konzentrationslager deportiert.

Im gesamten Pager Stadtgebiet können in den kommenden Tagen Ausstellungen besichtigt werden. So wurde auf dem Karlovo naměstí (Karlsplatz) durch den tschischen Außenminister Karel Schwarzenberg eine Ausstellung in Form eines Konzentrationslagers eröffnet. In dieser Ausstellung wird die Geschichte von 70 Menschen erzählt, die sich am Widerstand gegen die Naziherrschaft beteiligt haben.

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