Chronik rechter Aktivitäten

Rechte Aktivitäten melden

Newsletter abonnieren

Spende für die K²-Kulturkiste

„Vergessene Erinnerung" - unter diesem Motto gedachten am 16.02.2011 Vertreter_innen unseres Vereins gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, dem Hatikva e.V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,  dem Kulturbüro Sachsen e.V., der RAA-Opferberatung sowie Stadt- und Landespolitiker_innen der GRÜNEN, der SPD und der LINKEN der Ermordung von Dresdner Jüdinnen und Juden. Über 100 Menschen fanden sich am Schlesischen Platz vor dem Neustädter Bahnhof, dem Ort, der Ausgangspunkt und Zwischenstation für die Deportationen nach Auschwitz-Birkenau und in andere Konzentrationslager der Nationalsozialisten war, ein.

Am 16. Februar 1945 sollte der letzte Deportationstag für die noch in Dresden verbliebenen Jüdinnen und Juden sein. Auf Grund der Bombenangriffe am 13. und 14. Februar konnte diese Deportation nicht mehr stattfinden. Seit zehn Jahren erinnert ein Mahnmal am Eingang des Bahnhofs an die deportierten Dresdner Jüdinnen und Juden.

Hildegard Stellmacher nahm die Gestaltung der Gedenktafel und des Ortes zum Ausgangspunkt ihrer bewegenden, nachdenklichen und zugleich mahnenden Worte. Anschließend wurde aus Aufzeichnungen Viktor Klemperers, die aus den Februartagen des Jahres 1945 stammen, gelesen.

In Dresden mahnen erst fünf Stolpersteine der ermordeten jüdischen Bewohner_innen. Insbesondere der Neustädter Bahnhof als Ausgangspunkt der Deportation in Vernichtungslager, der Wettiner Platz als Ort der Bücherverbrennung und das „Judenlager Hellerberg“ sollten stärker in der Dresdner Erinnerungskultur verankert werden.

Zum Seitenanfang