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Pressemitteilung vom 23.07.06

Am frühen Morgen des 23.07. statteten 20 AntifaschistInnen dem NPD-Vermieter Wolfgang Jürgens vor dessen Wohnhaus in Dresden-Pappritz einen Besuch ab. Auf mitgeführten Transparenten und Papierfliegern wurde Jürgens` Zusammenarbeit mit der NPD im Rahmen der Organisation des diesjährigen Deutsche Stimme Pressefest kritisiert. Dank der Bereitstellung seines umfangreichen Grundstücks soll das größte europäische Nazifest mit bis zu 7000 BesucherInnen nach Planungen der NPD am 5.August in Dresden stattfinden. Durch den heutigen Besuch in seinem Vorgarten brachten die AntifaschistInnen unmißverständlich ihre Position gegenüber dem NPD-Fest und ihrem Vermieter zum Ausdruck. Dazu die Sprecherin der Gruppe Anneliese Klein: „Wer der NPD Immobilien zur Verfügung stellt und so die Infrasstruktur der Naziszene nachhaltig stärkt, muss mit unserem entschlossenen Widerstand rechnen. Wolfgang Jürgens, der offen mit der NPD sympathisiert, ist nur ein Bespiel für viele, die keinerlei Berührungsängste zu Nazis und RassistInnen haben.“ Der durch Sirenengehäul und ein Pfeifkonzert geweckte Jürgens zeigte sich weniger kommunikativ. Mittels einer Schreckschusswaffe schoss er mehrmals gezielt in Richtung der AntifaschistInnen, ohne jedoch jemanden zu verletzen.

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