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Was & Wann & Wo

13. - 23.11.2007 ||| werktags 9.00 - 17.00 Uhr ||| Stadthaus Pirna

Podiumsdiskussion "Antisemitismus in der DDR"

12.11.2007 ||| 19.00 Uhr ||| Rathaus Pirna

Eröffnung der Ausstellung

12.11.2007 ||| 20.30 Uhr ||| Stadthaus Pirna

Filmdiskussion "Neonazis in der DDR"

14.11.2007 || 19.30 Uhr ||| Rathaus Pirna

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Stadt Pirna, der Aktion Zivilcourage und dem AKuBiZ e.V. mit Un­terstützung des Bildungswerkes "Weiterdenken" in der Heinrich-Böll-Stiftung

"Das hat es bei uns nicht gegeben!" Antisemitismus in der DDR - bereits diese einführende These löste vielerorts heftige Diskussionen zwischen Jung und Alt aus. Aber wie äußerte sich der Antisemitismus in der DDR? Wie lebten die wenigen JüdInnen in der DDR? Wie ging der Staat mit dieser Problematik um?

Seit dem 03.12. zeigt das Bürgerbüro des Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich in der Schloßstraße 4 die Ausstellung "Hass vernichtet!"

In vielen deutschen Orten werden BesucherInnen von nazistischen Schmierereien begrüßt. Auch in der Sächsischen Schweiz wurden in den letzten Jahren  Hakenkreuze oder antisemitische Hetze gesprüht. Daran gestört haben sich leider nur wenige. Am 04.12. unternahm Irmela Mensah-Schramm einen Spaziergang mit Jugendlichen durch Pirna und beseitigte Nazipropaganda.

Seit Jahren geht sie entschieden gegen Hass-Schmierereien vor. Die ehemalige Berliner Lehrerin ist mittlerweile 62 Jahre und wurde mit dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet. Am 03.12. wurde vor 15 BürgerInnen im Büro des Grünen-Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich in Pirna (Schloßstraße 4) ihre Fotoausstellung "Hass vernichtet!" eröffnen. Dort werden Bilder von Schmierereien gezeigt, die Irmela Mensah-Schramm beseitigte. Im Anschluss erklärte sie in einem kleinen Podiumsgespräch ihre Motivationen. Am 17.12. wird sie erneut zu einem Gespräch in Pirna sein.

Die Präsentation der Ausstellung und das Gespräch werden unterstützt durch den "Lokalen Aktionsplan" im Landkreis Sächsische Schweiz

Bronzeplastiken des israelischen Künstlers Samuel Willenberg

Samuel Willenberg konnte 1943 aus der Hölle Treblinka fliehen und überlebte als Untergrundkämpfer den Krieg. Seine Skulpturen zeigen Menschen und Szenen aus dem Vernichtungslager Treblinka. Die Plastiken waren in mehreren Ausstellungen zu sehen. Darunter im Palast des israelischen Präsidenten in Jerusalem und in der Nationalgalerie der Künste, Zacheta, in Warschau.

„Meine Plastiken sind so etwas wie Skizzen. Im Laufe von drei Jahren schuf ich 15 Figuren aus Treblinka. Ich erzähle mit ihnen die Geschichte Treblinkas, auch wenn man das, was im Lager gewesen ist, nicht wirklichkeitsgetreu abbilden kann.“ erklärt Willenberg zu seiner Ausstellung.

Die Kunst der Erinnerung

Hospitalkirche in Pirna (Siegfried-Rädel-Straße/Nähe Ernst-Thälmann-Platz)

Öffnungszeiten

27.10. - Eröffnung 18.00 Uhr
28.-31.10. - 16.00 - 19.00 Uhr
03.-07.11. - 9.00 - 12.00 Uhr
10.-13.11. - 16.00 - 19.00 Uhr

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