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Online-Zeitzeugen-Gespräch mit Michaela Vidláková in Sebnitz und Neustadt

Kategorie
Informationsveranstaltung
Datum
Mittwoch, 25. Januar 2023 17:00
Veranstaltungsort
Online via Zoom

Online-Zeitzeugen-Gespräch in Sebnitz und Neustadt

Am Mittwoch, 25. Januar um 17 Uhr laden die Kirchgemeinden in Sebnitz und Neustadt zum Zeitzeugengespräch mit Michaela Vidláková ein. Anlass ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus zwei Tage später. Das Gespräch findet online statt und wird im Schillerkeller Sebnitz und im Kirchgemeindehaus Neustadt übertragen.

„Nie wieder!“, so der Ruf nach dem 2. Weltkrieg. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. „Wir müssen die Geschichten weitergeben, aber wir müssen auch etwas tun!“, so Michaela Vidláková.

Mit der Veranstaltung wollen die Organisatoren die Geschichte ins Bewusstsein heben. „Das ist nicht nur eine Aufgabe von Schule und Museen, sondern von Eltern, Großeltern, Vereinen, Nachbarn und der ganzen Gesellschaft“, sagt der Sebnitzer Pfarrer Lothar Gulbins. „Diese Verantwortung haben wir gemeinsam für unsere Heimat.“ Auch aus unserer Region wurden Menschen in Auschwitz ermordet oder nach Theresienstadt deportiert. Gedenktafeln, Stolpersteine, aber auch Gedenkveranstaltungen erinnern daran.

Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag als Jüdin geboren. Sie überlebte mit ihren Eltern das Konzentrationslager Theresienstadt. Die Großeltern und ein Onkel wurden in Auschwitz und Treblinka ermordet.

Zum Zeitzeugen-Gespräch sind alle Interessierten eingeladen, egal ob sie zur Kirche gehören oder nicht. Aufgrund des Alters von Michaela Vidláková schalten wir sie von Prag aus zum Gespräch zu. Sie wird auf Deutsch von ihrer Geschichte und ihren Erlebnissen erzählen. Das Gespräch wird ermöglicht durch die Kooperation mit der Brücke/Most-Stiftung und der tschechischen Partner-Organisation Živá paměť (Lebendige Erinnerung).

Bei dem Gespräch werden Jugendliche aus den Kirchgemeinden dabei sein. Im November haben sie sich mit der Geschichte der Region und den Verbrechen des Nationalsozialismus befasst und dann die Gedenkstätte Terezìn/Theresienstadt besucht. „Wir haben gelernt, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht nur in Berlin oder in Konzentrationslagern stattfanden, sondern auch in unserer Region“, so das Fazit von Lothar Gulbins. Das Projekt haben die Pfarrer Lothar Gulbins und Sören Schellenberger sowie die Gemeindepädagogin Ruth Gulbins für die Konfirmandengruppen aus Sebnitz, Neustadt, Stolpen und Lauterbach-Oberottendorf organisiert.

Das Gespräch findet am Mittwoch, 25. Januar um 17 Uhr online statt und wird im Schillerkeller Sebnitz (Schillerstraße 10) und im Kirchgemeindehaus Neustadt (Hospitalstraße 2) übertragen.

Das Gespräch kann auch online verfolgt werden. Nötig ist nur ein Computer oder Smartphone mit Internetzugang. Zugangsdaten für die Video-Konferenz via Zoom:

https://us02web.zoom.us/j/88122400311?pwd=ZVhUQnVFb0NZNGtoMXMzUGlOcXlVZz09

Meeting-ID: 881 2240 0311

Kenncode: 261351

 
 

Alle Daten

  • Mittwoch, 25. Januar 2023 17:00
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