Alljährlich finden in Wunsiedel Gedenkmärsche anlässlich des Todestages des Kriegsverbrechers Rudolf Heß statt. Am 21. August 2004 marschierten hier ca. 4500 Alt- und Neonazis. Der Heß-Gedenkmarsch hat sich neben den sog. "Trauermärschen" anlässlich des 13. Februar in Dresden zu einem Großevent der deutschen und internationalen Naziszene entwickelt. Solche Events werden als Schnittstelle für verschiedene Generationen und Spektren der extremen Rechten genutzt. Darüber hinaus bietet der Bezug auf Hitlerstellvertreter Rudolf Heß die symbolhafte Möglichkeit, ohne staatliche Repression direkt einem Protagonisten des Dritten Reiches zu huldigen.
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SchülerInnen organisieren ein Projekt gegen rechte Ideologien! Gibt´s nicht? Gibt´s schon! Nämlich im Erlwein-Gymnasium Dresden. Am 04 Juli fand da der "Toleranztag" statt, der SchülerInnen und LehrerInnen über die Neonaziszene informieren sollte. Unser Verein beteiligte sich mit einem Vortrag zur rechten Musikszene. Andere Vorträge und Workshops gab es von der RAA-Opferberatung Dresden, dem NDC Dresden und weitere Gruppen. Im Anschluss an daran gab es weitere Aktivitäten wie Trommelworkshop und Diskussionsveranstaltungen. Wir bedanken uns bei den Initiatoren für die Einladung!
Auch diese Jahr waren wir wieder zahlreich am Stausee Quitzdorf, um uns die Sonne auf die Bäuche scheinen zu lassen. Von 24. bis 26. Juni fand dort wieder das "Fätzig Camp" statt. Drei Tage gab es Workshops, Vorträge, lecker Essen und Konzerte. Unter anderem wurden Graffiti-, Frauenselbstverteidigung- und Globalisierungsworkshop angeboten. Außerdem gab es noch einen Vortrag zu "Rechter Subkultur" und ein Konzert. Insgesamt waren etwa 300 Menschen an den Stausee gekommen. Wir hoffen auch nächstes Jahr wieder dabei sein zu können, wenn es heißt: "Fätzig ist, was wir drauß machen!" Mehr Infos unter: http://campamsee.de.vu
Öffnungszeiten Kulturkiste K2
jeden Donnerstag 14-17 Uhr
und nach Absprache